Fleetmark l Als Erfolg bezeichnete Arendsees Hauptamtsleiterin Anja Schrader die diesjährigen Ferienspiele. Die hatten zum ersten Mal auf dem Sportplatz am Harper Weg stattgefunden. Zwischen 20 und 50 Kinder nahmen in den fünf Wochen daran teil. „Es gab eine gute Zusammenarbeit zwischen den Horterzieherinnen und dem Sportverein“, schätzte sie während der öffentlichen Sitzung des Sozialausschusses am Montagabend in der Fleetmarker Kindertagesstätte ein.

Neben den Projekten im Wald, Ausflügen und Baden sei auch das Fußballtraining auf dem Platz beliebt gewesen. „Auch wenn der große Platz den Kreisligisten und ihren Turniergästen vorbehalten war“, sagte sie.

Einziges Problem sei am Anfang das Parken gewesen. Einige Arendsee-Besucher hätten die Möglichkeit gesehen, bei offener Schranke kostenlos ihre Autos vorm Sportplatz abstellen zu können. Doch wenn nach Hortschluss ab 17 Uhr das Gelände abgeschlossen wurde, hätten diese Gäste mit ihren Fahrzeugen nicht losgekonnt. Aber der Verein um Martin Retzlaff habe, ohne großes Aufheben zu machen, reagiert. Am Schild sei eine Telefonnummer angebracht worden, unter der sich die Falschparker melden konnten, um ihr Auto starten zu können.

Positives Signal vom SV-Vorstand

Ansonsten seien Kinder, Erzieher und Eltern rundum und so zufrieden mit dieser Hortvariante in den Ferien gewesen, dass klar sei: Auch im nächsten Jahr werden die Ferienzelte wieder am Harper Weg aufgeschlagen. Dafür gebe es auch bereits positive Signale aus dem Vereinsvorstand.

Sie werde dafür nun auch das nötige Geld im Haushalt 2019 einplanen, so Schrader. Rund 1000 Euro sollen es sein. „In diesem Jahr musste ich die Finanzen von anderen Positionen zusammensuchen, die dafür gekürzt werden mussten“, sagte sie. Denn die Entscheidung sei sehr kurzfristig gefallen. Außer der Miete seien auch die Ausgaben für Reinigung und Nebenkosten angefallen.

Filmcamp etabliert

Für die Nutzung des kommunalen Areals im ehemaligen örtlichen Ferienlager, wo sich seit drei Jahren das Jugendfilmcamp etabliert habe, waren keine Zusatzkosten angefallen. Doch Beschwerden von Eltern hatten dazu geführt, dass nach zwei gemeinsamen Sommern von jugendlichen Filmemachern und Hort auf dem Terrain Schluss war.