Kooperation mit Hochschule Kita-Modellprojekt in Stendal nimmt erste Hürde
Wie förderlich ist es für Kinder, wenn deutlich mehr Erzieherinnen in einer Kita arbeiten, als gesetzlich vorgegeben? Das soll in Stendal Kooperation mit der Hochschule Magdeburg-Stendal herausgefunden werden.

Stendal. - Das von der Stadtratsfraktion „Gestaltungsbündnis“ geforderte Modellprojekt mit der Hochschule Magdeburg-Stendal hat seine erste Hürde genommen. Unter wissenschaftlicher Begleitung soll in einer Stendaler Kita untersucht werden, welche Auswirkungen es auf die frühkindliche Bildung hat, wenn deutlich mehr Erzieher als gesetzlich vorgegeben in einer Kindertagesstätte arbeiten.
Lesen Sie auch: Gebrüll, Streit und Tränen bei Kita-Debatte im Stendaler Stadtrat
„Es dürfen der Stadt Stendal keine kosten entstehen“, sagte Christian Röhl (Freie Stadträte) in der Stadtratssitzung am Montag, 9. Februar. Dem Änderungsantrag wurde zugestimmt.
Lesen Sie auch: Weniger Erzieher für Stendaler Kitas: „Das bedeutet spontane Schließungen“
Oberbürgermeister Bastian Sieler (parteilos) wird nun also beauftragt, für das Modellprojekt mit der Hochschule in Stendal Verhandlungen aufzunehmen. Bis auf die AfD-Fraktion hatte die Mehrheit der Stadträte dem Vorhaben zugestimmt. Die Fraktion „Gestaltungsbündnis“ setzt sich aus Stadträten der Linken, Bündnis 90/Die Grünen und Bürgern für Stendal zusammen.