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Weihnachtsbäume brennen Lodernde Flammen in winterlicher Atmosphäre ziehen Hunderte Besucher nach Stendal

Wohin mit dem Baum nach dem Fest? Die freiwilligen Feuerwehren Stendal, Borstel, Wahrburg und Heeren haben sie in einem Traditionsfeuer verbrannt. Warum Veranstaltungen so beliebt sind.

Von Anna Lisa Oehlmann Aktualisiert: 11.01.2026, 20:52
Rund 400 Besucher kamen trotz Schnee und Kälte zum Weihnachtsbaumverbrennen der Freiwilligen Feuerwehr Stendal.
Rund 400 Besucher kamen trotz Schnee und Kälte zum Weihnachtsbaumverbrennen der Freiwilligen Feuerwehr Stendal. Foto: Anna Lisa Oehlmann

Stendal, Borstel, Wahrburg, Heeren - Lichterloh brannten die Weihnachtsbäume am Sonnabend bei mehreren Feuerwehren im Stendaler Stadtgebiet. Die Ehrenamtlichen und ihre Gäste kamen trotz eisiger Kälte zum Traditionsfeuer in Stendal, Borstel, Wahrburg und Heeren zusammen.

Insgesamt sind Fördervereinsvorsitzender Klaus-Werner Höppner und der Stendaler Ortswehrleiter Norman Höfel zufrieden mit der Resonanz von rund 350 Besuchern. Witterungsbedingt waren weniger Besucher zu verzeichnen als im Vorjahr.

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Am Morgen hatte die Stadt den Hof der Feuerwache von den Schneemassen befreit, damit ab 16 Uhr die Kinder, Eltern und Großeltern emsig den Teig für das Stockbrot, den der Förderverein kostenlos verteilt, über der Feuerschale backen konnten. Auch Flammlachs, Bratwurst, Pommes, Waffeln, Popcorn, und heiße Getränke erfreuten sich großer Beliebtheit.

Viele Borsteler kamen zum Traditionsfeuer am Gerätehaus.
Viele Borsteler kamen zum Traditionsfeuer am Gerätehaus.
Foto: Feuerwehr

In Borstel hatten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte in diesem Jahr 55 Bäume eingesammelt, deutliche weniger als in den Vorjahren, berichtet der stellvertretende Ortswehrleiter Maik Kagelmann. Trotzdem brannte ein großes Feuer hinter dem Gerätehaus. „Es war ein schöner, gelungener Abend“, fasst Maik Kagelmann zusammen. Die Gäste wärmten sich draußen am Feuer oder im Gerätehaus mit Grillgut, Soljanka und heißen Getränken.

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„So eine schöne, winterliche Atmosphäre haben wir fast nie“, sagt der Heerener Ortswehrleiter Alexander Krumbach. Beim Weihnachtsbaumverbrennen in Heeren hat die Feuerwehr spontan den Denkmalberg beleuchtet, damit die Besucher rodeln konnten. Auch das kulinarische Angebot wurde rege genutzt.

Ein gemütliches Beisammensein gabs beim Weihnachtsbaumverbrennen in Wahrburg.
Ein gemütliches Beisammensein gabs beim Weihnachtsbaumverbrennen in Wahrburg.
Foto: Feuerwehr Wahrburg

Mit Muskelkraft haben die Mitglieder von Förderverein und Feuerwehr Wahrburg den Platz für ihr Feuer geräumt. Die Veranstaltung war laut Ortswehrleiter Sebastian Truthe sehr gut besucht. Auch das Backen von Stockbrot über der Feuerschale kam bei den Gästen gut an.