Wanzleben l Stephan Dill, Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft, Kinder, Jugend und Soziales im DRK-Kreisverband Wanzleben, ist mächtig stolz auf den eigenen Sanitätszug. Die 71 Frauen und Männer sind eine eingeschworene Truppe und haben sich ehrenamtlich der Hilfe von Menschen, die in Not geraten, verschrieben. Geleitet wird der Sanitätszug von Dennis Altmann.

Wie Dill sagt, ist der Sanitätszug des DRK-Kreisverbandes Börde Teil der Schnellen Eingreifgruppe des Landkreises Börde. Diese Eingreifgruppe kommt im Kreis immer dann zum Einsatz, wenn durch einen Unfall, ein Unglück oder bei einer Katastrophe eine größere Anzahl von verletzten Menschen zu beklagen ist. Die Angehörigen des Wanzleber Sanitätszuges sind bestens in der Ersten Hilfe geschult. Und darüber hinaus. Nach den Worten von Stephan Dill handele es sich bei Ausbildung, die die Retter durchlaufen müssen, um Fähigkeiten und Fertigkeiten der erweiterten Hilfeleistung. Die Kenntnisse, die die ehrenamtlichen Kameraden dabei erwerben, würden über die grundsätzliche Erste Hilfe hinaus gehen.

Hundestaffel gehört mit dazu

Zum Sanitätszug des DRK-Kreisverbandes Wanzleben gehört ebenfalls die Rettungshundestaffel. Diese besonders geschulten Kameraden kommen mit ihren speziell ausgebildeten Hunden immer dann zum Einsatz, wenn im freien Gelände oder im Wald Menschen vermisst und gefunden werden müssen. Bei echten Einsätzen haben die Hundeführer mit ihren Vierbeinern bereits mehrfach ihr außergewöhnliches Können im Landkreis Börde bewiesen.

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In die ehrenamtlichen Reihen des DRK-Sanitätszuges Wanzleben sind jetzt neun neue Mitglieder aufgenommen wurden. Wie Stephan Dill sagt, haben diese Kameraden an drei Wochenenden von freitags bis sonntags im DRK-Kreisverband Wanzleben unter der Federführung von Ausbilderin Juana Nebauer die erforderliche Sanitätsschulung absolviert. An diesem Wochenende stehe noch die Funkausbildung auf dem Programm, mit der die Schulungen beendet würden. Dann seinen die Kameraden voll ausgebildete Angehörige des DRK-Sanitätszuges und können bei Unfällen mit einem Massenanfall von Verletzten im Landkreis Börde zum Einsatz kommen.

Neuer Defibrillator vom Landkreis

Bei ihrer Ausbildungsrunde am Mittwochabend im DRK-Kreisverband bekamen die Mitglieder des Wanzleber Sanitätszuges Besuch von Beatrice Schemmel. Die junge Frau ist hauptamtliche Mitarbeiterin im Amt für Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Börde und dort verantwortlich für die Schnelle Eingreifgruppe. Beatrice Schemmel war nicht ohne Grund zu den Wanzleber Rettern gekommen. Sie übergab an Dennis Altmann einen neuen Defibrillator im Wert von 1500 Euro, den der Landkreis finanzierte. Das moderne Geräte der neuesten Generation eines Schweizer Herstellers kommt beim Herzstillstand eines Patienten zum Einsatz und zeichnet zudem ein EKG auf. Nach der Schulung der Kameraden an dem neuem Defibrillator wird das Gerät seinen Platz auf einem der Einsatzfahrzeuge des DRK-Sanitätszuges finden und ein in die Jahre gekommenes Modell ablösen. Weitere neue Defibrillator für Fahrzeuge des Sanitätszuges sollen folgen.

Wie Stephan Dill noch vor den Kameraden des Sanitätszuges ankündigte, wird der DRK-Kreisverband Wanzleben den letzten Dienstabend Anfang Dezember nutzen, um mit den Ehrenamtlichen einen gemeinsamen Ausflug zu unternehmen. Wohin diese Reise gehe, die als herzlicher Dank des DRK-Kreisverbandes an die ehrenamtlichen Helfer gedacht sei, wollte Dill aus Überraschungsgründen noch nicht verraten.