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Feuerwehr und Bergwacht im Einsatz Gefährliche Brocken-Rettung sorgt für Diskussion im Harz: Soll Wanderer die Kosten zahlen?

Ein Wanderer in Turnschuhen löst einen riskanten Rettungseinsatz am Brocken (Harz) aus. Die Retter von Feuerwehr und Bergwacht kämpfen sich durch Schneesturm und eisige Temperaturen. Muss der Wanderer dafür nun die Kosten übernehmen?

Von Dennis Lotzmann Aktualisiert: 14.01.2026, 16:53
Kameraden der Feuerwehr Schierke und der Bergwacht Wernigerode mussten in der Nacht zum Samstag (10. Januar) im Harz einen stark unterkühlten Wanderer vom Brocken retten.
Kameraden der Feuerwehr Schierke und der Bergwacht Wernigerode mussten in der Nacht zum Samstag (10. Januar) im Harz einen stark unterkühlten Wanderer vom Brocken retten. Foto: Feuerwehr Schierke

Schierke/Brocken. - Der riskante Rettungseinsatz, bei dem sich in der Nacht zum Samstag, 10. Januar, die Schierker Feuerwehr sowie die Bergwacht Wernigerode bei eisigen Temperaturen und Schneesturm aufs Brockenplateau vorkämpfen mussten, um einen 33-jährigen Wanderer aus dem Raum Goslar vom Berg zu holen, sorgt weiter für Diskussionen und Kopfschütteln. Kopfschütteln darüber, wie man sich in solche Gefahr begeben kann. Und Diskussionen dahingehend, dass man dem Mann zumindest die Einsatzkosten berechnen sollte. Kommt es dazu?