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Newsletter „Mensch, Magdeburg“ zum 29. Januar So könnte der Karstadt-Parkplatz bebaut werden

Kampf um Zukunft für Schulsozialarbeiter | Neues MRT in Magdeburg: Wie Patienten davon profitieren

29.01.2026, 05:30
Michaela Schröder ist Redakteurin bei der Volksstimme.
Michaela Schröder ist Redakteurin bei der Volksstimme. Foto: David Behrendt

der Januar ist fast vorbei. Vier Wochen sind vergangen, in denen man theoretisch längst im neuen Jahr angekommen sein müsste. Schließlich hat man schon mindestens zehnmal „Frohes Neues“ gesagt und zwölfmal die guten Vorsätze gebrochen.

Praktisch lebt man aber weiterhin in einer Parallelwelt, in der man beim Datum jedes Mal kurz ins Schwitzen gerät. 2026 ist da, ganz offiziell. Der Kalender behauptet es jedenfalls. Aber die Hand weigert sich hartnäckig, das zu akzeptieren. Sie schreibt weiter „2025“, als wäre das ein vertrauter Freund, den man nicht so einfach ziehen lassen kann. Man merkt: Ein neues Jahr beginnt nicht mit Feuerwerk. Es beginnt mit dem ersten Formular, das man falsch datiert. Mit der ersten E-Mail, die man mit „…im Jahr 2025“ beendet.

Vielleicht liegt es daran, dass der Januar kein richtiger Monat ist, sondern ein langer Flur zwischen den Jahren. Man läuft hindurch, noch mit Plätzchenkrümeln in der Jackentasche und versucht, sich an die neue Zahl zu gewöhnen.

Aber keine Sorge: Irgendwann wird es passieren. Irgendwann schreibt man ganz selbstverständlich „2026“ – wahrscheinlich im März. Bis dahin bleibt es wie immer: Das Jahr ist neu, der Kopf noch alt, und der Kugelschreiber hängt nostalgisch in 2025 fest.

Beste Grüße

Michaela Schröder

Was ist (sonst noch) los in Magdeburg?

Musik, Humor, einen Sporttalk, Puppentheater, Kunst und mehr stehen am heutigen Donnerstag neben weiteren Angeboten im Veranstaltungskalender für Magdeburg.

Philatelie: Der Verein zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte lädt heute in sein Vereinsheim in der Schwiesaustraße 4 ein. Beginn ist um 18 Uhr. Unter dem Titel „Die Geschichte einer Wiese, Burg, Längstwellensender, Gefangenenlager“ nimmt der Referent Henning Krüger die Besucher mit auf eine Reise durch verschiedene historische Entwicklungsstufen eines Ortes. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Bezügen zur Philatelie und Postgeschichte. Gemeinsam soll herausgearbeitet werden, wie historische Ereignisse, technische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in der Postgeschichte sichtbar werden.

Politik: Rechtspopulismus bewegt die Menschen in Deutschland – seine Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft sorgen immer wieder für hitzige Diskussionen. Genau darüber lädt die Reihe „Gespräch im Foyer“ heute zum Austausch ein: David Begrich, Politikwissenschaftler und Experte für Rechtspopulismus, steht Rede und Antwort. Im Foyer der Pauluskirche diskutiert Begrich mit dem Publikum über die zentrale Frage: Ist Rechtspopulismus eine Gefahr für die Demokratie? Der Abend beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Film: „In die Sonne schauen“ wird an diesem Donnerstag ab 19 Uhr im Oli in der Olvenstedter Straße 25a gezeigt. Ein abgeschiedener Vierseitenhof in der Altmark steht darin im Mittelpunkt. Die Wände atmen seit über einem Jahrhundert das Leben der Menschen, die hier wohnen, ihren Geschmack, ihr Sein in der Zeit. Der Film erzählt von vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen – Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er) –, deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind.