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29. Januar 2026 Ausgehen in Magdeburg: Freizeit, Events und Veranstaltungen am Donnerstag

Musik, Humor, einen Sporttalk, Puppentheater, Kunst und mehr stehen zum 29.1.2026 neben weiteren Angeboten im Veranstaltungskalender für Magdeburg.

Von Martin Rieß Aktualisiert: 22.01.2026, 22:52
Ben Goldscheider tritt in Magdeburg auf.
Ben Goldscheider tritt in Magdeburg auf. Foto: Kaupo Kippas

Magdeburg - Magdeburg bietet auch am Donnerstag, 29. Januar 2026, Programm. Die Volksstimme hat auf dieser Seite Tipps aus dem Veranstaltungskalender zusammengetragen.

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Waldhorn im Sinfoniekonzert der Magdeburgischen Philharmonie

Das fünfte Sinfoniekonzert der Theaterspielzeit stellt das Waldhorn in den Mittelpunkt und verbindet Werke aus mehreren Jahrhunderten Musikgeschichte. Der englische Hornist Ben Goldscheider, Solohornist im West-Eastern Divan Orchestra, gestaltet den Solopart und zeigt die klanglichen Möglichkeiten seines Instruments zwischen klassischem Repertoire und zeitgenössischer Musik. Am Donnerstag, dem 29.01.2026, und am Freitag, dem 30.01.2026, jeweils um 19.30 Uhr musiziert er gemeinsam mit der Magdeburgische Philharmonie im Opernhaus des Theater Magdeburg am Universitätsplatz 9.

Auch interessant: Tickets zu dieser und weiteren Vorstellungen gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.

Auf dem Programm stehen das Concerto in Es Dumbarton Oaks von Igor Strawinsky, das sich auf barocke Konzertformen bezieht, sowie das vierte Hornkonzert Es-Dur KV 495 von Wolfgang Amadeus Mozart. Ergänzt wird das Repertoire durch das Horn Concerto des britischen Komponisten Gavin Higgins, dessen Werk Goldscheider bereits uraufführte, und durch Night Ferry für Orchester von Anna Clyne, inspiriert von Franz Schubert. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Christian Øland.

„Endspiel mit Verlängerung“ mit Lothar Bölck in der Sudenburger Feuerwache

Am Donnerstag, 29. Januar 2026, um 19 Uhr wird die Sudenburger Feuerwache in der Halberstädter Straße 140 zur Arena eines besonderen Abends: „Endspiel mit Verlängerung“, das aktuelle Kabarettprogramm von und mit Lothar Bölck, feiert dort seinen großen Auftritt.

Bölck denkt vom Ende her – und genau darin liegt der Anfang seines Spiels. Denn wer das Ende versteht, weiß, dass aus Cellulose Servietten und Klopapier werden können, dass jedes Finale dort beginnt, wo der Anfang aufhört, und dass man ohne Vorspiel kein Endspiel erreicht. Das Reglement scheint klar. Doch Bölck hält sich nicht an Spielstände. Er spielt weiter. Nicht ausgeschieden, nur „nicht mehr dabei“ – und doch mittendrin. Schließlich haben wir Eintrittskarten.

Als „Louis de Funès unter den deutschen Kabarettisten“ (Celler Nachrichten) hat es Bölck ins Endspiel geschafft: Mensch gegen Welt, Zwischenstand unentschieden. Aber für wen eigentlich? Am beginnenden Ende seiner Spielzeit stellt er die großen Fragen: Gibt es Sieger – und wenn ja, warum ausgerechnet die anderen? Stehen wir im Abseits oder bereits im Jenseits? Gewinnen Visionen oder doch nur Divisionen? Bölck jagt diese Gedanken über den Platz, mit hitzigen Szenen, verbrannter Erde und der Aussicht auf eine Verlängerung, in der die Zeit selbst ihr Nachspiel hat.

Sein Kabarett ist schnell, politisch und gnadenlos pointiert. Die Lausitzer Rundschau spricht von einem „zweistündigen temporeichen, knallharten und tabulosen politischen Kabarett“, die Cellesche Zeitung lobt „wütende Wortgeschosse und irre Verirrungen“, die die grauen Zellen in Bewegung halten. Bölck seziert Politik, Medien und Kultur, zeigt, wie vermeintliche Tore zu Selbsttoren werden – und trifft dabei erstaunlich oft ins Schwarze.

Gespräch mit Spitzensportlern im Magdeburger Classik Hotel

Erfahrungen aus dem Spitzenhandball, Fragen der Führung und Perspektiven für den Leistungssport prägen den Classik Sporttalk in Magdeburg. Am Donnerstag, dem 29.01.2026, von 18.30 bis 20.30 Uhr richtet sich der Blick im Classic Hotel an der Leipziger Chaussee 141 auf aktuelle Entwicklungen im nationalen und internationalen Sport.

Im Mittelpunkt steht dieses Mal Anja Althaus, Teammanagerin der deutschen Frauen-Handballnationalmannschaft und Vize-Weltmeisterin nach der Weltmeisterschaft 2025. Die gebürtige Magdeburgerin begann ihre Karriere im Kindesalter bei ihrem Heimatverein, entwickelte sich zu einer international erfolgreichen Kreisläuferin und absolvierte 243 Länderspiele für Deutschland. Seit November 2024 verantwortet sie als Managerin zentrale Aufgaben für die Weiterentwicklung des Frauenhandballs. Themen des Abends reichen vom Weg zur Silbermedaille über Führung und Teamgeist auf Weltklasseniveau bis zur Zukunft des deutschen Frauenhandballs.

Ergänzt wird die Runde durch weitere Stimmen aus dem Leistungssport, darunter Michael Jahns, ehemaliger Bundesligaspieler und heutiger Trainer des HSV Magdeburg, der Erfahrungen als Spieler, Trainer und Funktionär einbringt. Zudem beteiligt sich Maximilian Illmann vom Bobteam Illmann am Talk. Der aus Chemnitz stammende Athlet wechselte vom Rodelsport in den Bobsport und sammelte im Europacup sowie bei den U26-Weltmeisterschaften zahlreiche Podestplätze.

Der Talk richtet sich an sportinteressiertes Publikum, der Eintritt ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über classik-sporttalk.de.

"Das Nori sagt Nein!" im Magdeburger Puppentheater

Grenzen setzen und das eigene Nein entdecken stehen im Mittelpunkt einer Theaterinszenierung für junges Publikum. "Das Nori sagt Nein!" basiert auf dem Bilderbuch von Antje Damm und richtet sich an Kinder ab drei Jahren. Während andere Vorstellungen zum Redaktionsschluss bereits ausverkauft waren, gab es für die Vorstellung am 29.1. um 9 Uhr im Puppentheater in der Warschauer Straße 25 noch Karten.

Die Geschichte erzählt von Nori, das zunächst frei in der Natur lebt, rote Beeren sammelt und spazieren geht, bis eine fremde Hand in seine Höhle greift und sein Leben verändert. Plötzlich verbringt Nori die Tage in einem Puppenhaus, konfrontiert mit einer übergroßen Gestalt, deren Lächeln Fragen aufwirft. Aus dieser Situation entwickelt sich eine Erzählung über Grenzüberschreitungen, Selbstbestimmung und den Moment, in dem ein Nein notwendig wird.

Film: „In die Sonne schauen“ im Magdeburger Oli

„In die Sonne schauen“ wird am 29.1. ab 19 Uhr im Oli in der Olvenstedter Straße 25a gezeigt. Ein abgeschiedener Vierseitenhof in der Altmark steht darin im Mittelpunkt. Die Wände atmen seit über einem Jahrhundert das Leben der Menschen, die hier wohnen, ihren Geschmack, ihr Sein in der Zeit.

Der Film erzählt von vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen – Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er) – deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind. Die Uraufführung fand im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes im Mai 2025 statt, wo der Film mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr wurde „In die Sonne schauen“ als deutscher Vorschlag für die Kategorie Bester Internationaler Film der Oscarverleihung 2026 ausgewählt.

"Immer Lust auf’s Malen" in Magdeburger Medizinbibliothek

Die Medizinische Zentralbibliothek auf dem Medizincampus in der Leipziger Straße 44 in Magdeburg zeigt bis 31.3. zu den regulären Öffnungszeiten die Ausstellung "Immer Lust auf’s Malen" der Malgruppe Bunte Palette. Die Hobbymaler haben sich im Ruhestand auf die Suche nach einer sinnstiftenden Freizeitbeschäftigung gemacht – und vor allem nach Gemeinschaft. Fündig wurden sie im Herz-ASZ Magdeburg-Kannenstieg.

In der Malgruppe treffen unterschiedliche künstlerische Voraussetzungen, Erfahrungen und Ausdrucksformen aufeinander. Gerade diese Vielfalt prägt die gemeinsame Arbeit: Die Mitglieder inspirieren sich gegenseitig, nehmen neue Herausforderungen an, experimentieren mit Aquarell- und Acryltechniken, reflektieren ihre Werke im Austausch und geben sich konstruktive Anregungen. So entsteht ein lebendiger Prozess, in dem Lernen, Erproben und Weiterentwickeln im Mittelpunkt stehen.

Die Ergebnisse sind ebenso vielfältig wie die Wege dorthin. Gezeigt werden Landschaften, gegenständliche Motive und abstrakte Bildkompositionen – ein farbenreiches Mosaik aus Formen, Stimmungen und persönlichen Geschichten.

Fotoausstellung "weit gefahren, nah berührt" im Magdeburger Volksbad Buckau

Das Volksbad Buckau in der Karl-Schmidt-Straße 56zeigt derzeit die Fotoausstellung "weit gefahren, nah berührt" von Yvonne Knape. Die Fotografin lädt das Publikum zu einer visuellen Reise ein, die sich zwischen räumlicher Weite und emotionaler Nähe bewegt.

Yvonne Knape, deren fotografischer Blick stark von ihrer Herkunft als Landkind geprägt ist, richtet ihre Kamera auf leise Momente und unspektakuläre Übergänge. Ihre Verbundenheit zur Heimat spiegelt sich ebenso in den Motiven wie ihre Vorliebe für das frühe Aufstehen, wenn der Tag gerade beginnt und Licht, Stimmung und Bewegung noch offen sind. Ein besonderes Merkmal ihrer Arbeit ist der Einsatz analoger Objektive, des sogenannten Altglases, das den Fotografien eine eigene Tiefe, Weichheit und zeitlose Atmosphäre verleiht.

Die Ausstellung gewährt einen persönlichen Einblick in Knapes fotografische Handschrift und lädt dazu ein, innezuhalten und die Welt durch ihre Linse neu zu betrachten. Weit gefahren, nah berührt versteht sich dabei weniger als Dokumentation denn als Einladung zur stillen Annäherung an Orte, Landschaften und Stimmungen.

Die Ausstellung ist bis zum 28. Februar zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Ausstellung „Und Menschlichkeit?“ in der Sudenburger Feuerwache

Unter dem Titel „Und Menschlichkeit?“ präsentiert die 13. Klasse der Freien Waldorfschule Magdeburg bis zum 10.2. in der Sudenburger Feuerwache in der Halberstädter Straße 140 ihre Kunst. In den vergangenen Monaten erprobte die Klasse ein breites Spektrum gestalterischer Ausdrucksformen, darunter Malerei, Fotografie, plastische Arbeiten, Installationen sowie multimediale Formate. Geöffnet ist Dienstag und Donnerstag von 10 bis 18 Uhr und Mittwoch und Freitag von 14 bis 18 Uhr.

Die Vielfalt der Themen und Techniken soll Einblicke in die Gedankenwelt junger Menschen geben, die sich kritisch mit ihrem Umfeld auseinandersetzen. Eröffnet wird die Schau durch eine Ansprache von William Ewald, musikalisch begleitet von der Pianistin Piri Wagner.

Ausverkauft in Magdeburg

Keine Karten gab es zum Redaktionsschluss mehr für "Effibody's Darling" um 19.30 Uhr im Schauspielhaus des Theaters Magdeburg in der Otto-von-Guericke-Straße 64, für den Satirischen Jahresrückblick um 19.30 Uhr im "...nach Hengstmanns" im Breiten We 37, für den Jahresrückblick der Berliner Distel um 20 Uhr in der Zwickmühle in der Leiterstraße 2a und für den Auftritt von Helene Bockhurst um 20 Uhr im Theater in der Grünen Zitadelle im Breiten Weg 8a.

Gegebenenfalls sind an der Tages- oder Abendkasse noch Resttickets erhältlich.