Zwei Menschen sterben bei Bränden

In Magdeburg und der Börde sind in der Nacht zum Mittwoch zwei Menschen bei Bränden ums Leben gekommen. Am späten Dienstagabend gegen 21 Uhr wurden die Rettungskräfte in ein Waldstück bei Colbitz gerufen. Dort war ein bewohnter Bungalow in Brand geraten. Mehrere Stunden lang löschten die Einsatzkräfte aus umliegenden Ortschaften den Brand. In der Brandruine wurde der Leichnam einer 78-jährigen Frau gefunden. Am Mittwochmorgen gegen 4 Uhr wurde die Feuerwehr in die Magdeburger Johannes-R.-Becher-Straße gerufen. Hier hatten Nachbarn in einem Wohnblock einer Rauchmelder und Brandgeruch wahrgenommen. In der Wohnung fanden Feuerwehrmänner einen leblosen Mann. Der 51-Jährige konnte zunächst reanimiert werden. Er verstarb später im Krankenhaus. In beiden Fällen wurden die Brände vermutlich durch Zigaretten ausgelöst.

Gemeinsam stark

Die Volksstimme hat die Plattform "Gemeinsam stark" ins Leben gerufen, um jetzt in der Corona-Krise lokalen Unternehmen in Sachsen-Anhalt schnell zu ermöglichen über geänderte Öffnungszeiten, alternative Liefermethoden oder Notbetriebe zu informieren. Es können jedoch auch Privatleute Nachbarschaftsdienste anbieten. Auf der Plattform können lokale Unternehmen sich mit ihren Ankündigungen eintragen, Nutzer sich mit Ihren Angeboten zur Nachbarschaftshilfe registrieren und nach lokalen Unternehmen und deren Angeboten inkl. Umkreis-Suche und Karten-Navigation suchen, filtern und direkt Kontakt aufnehmen.

Gülle im Straßengraben

Aus einer Biogasanlage in Schwanebeck (Kreis Harz) hat sich aufgrund eines Lecks Gülle in einen Straßengraben ergossen. Das Leck konnte am Mittwochmorgen nach etwa einer halben Stunde geschlossen werden, wie die Polizei in Halberstadt mitteilte. Der Verkehr auf der angrenzenden Straße sei nur kurzzeitig beeinträchtigt gewesen. Ersten Erkenntnissen zufolge wird nicht ausgeschlossen, dass eine abgerissene Leitung Ursache der Havarie war.

Leopoldina in aller Munde

Spätestens seit der Corona-Krise kennt ganz Deutschland den Namen Leopoldina. Die Wissenschaftseinrichtung mit Sitz in Halle berät die Bundesregierung in wissenschaftlichen Fragen - auch beim Thema Corona. Zuletzt hatte ein Papier der Leopoldina für Aufregung gesorgt, in dem Wissenschaftler Voraussetzungen für die Lockerung der Corona-Auflagen genannt haben. Tatsächlich wissen aber nur wenige, womit sich die Leopldina genau beschäftigt.

Zoos in Bedrängnis

Keine Einnahmen, aber genauso hohe Ausgaben: Tierparks und Zoos sind stark vom Coronavirus betroffen - die Besucher bleiben wegen der Corona-Auflagen weg. Wegen der "existenzbedrohenden Krise" hat ein Tierpark in Schleswig-Holstein Notschlachtpläne erarbeitet. So denkt man im Magdeburger Zoo darüber.