Berlin (dpa) - 30 Jahre nach den Tian'anmen-Protesten gibt es in China nach Angaben von Amnesty International weiterhin schwere Menschenrechtsverletzungen. In den vergangenen Jahren habe sich die Menschenrechtslage sogar wieder massiv verschlechtert. "Statt Panzern setzt die chinesische Regierung inzwischen zahlreiche andere Instrumente der Repression ein", erklärte der AI-Chinaexperte Dirk Pleiter in Berlin. Meinungs- oder Pressefreiheit gebe es in China weder im analogen noch im digitalen Raum. Positiv sei, dass Teile der Bevölkerung inzwischen ihre Wohn- und Arbeitsorte selbst aussuchen könnten.