Chemnitz l Zu einer ersten Standortbestimmung nach den ersten intensiven Trainingsmonaten sollte ein renommierter Wettkampf in der Sportstadt Riesa genutzt werden. Dieser wurde jedoch wegen eines Defektes in der dortigen Schwimmhalle kurzfristig abgesagt. Damit kein großes Loch im Wettkampfkalender entstand, sprang eine weitere sächsische Sportstadt ein und übernahm den Wettkampftermin. Die Wernigeröder Finswimmer fuhren nach Chemnitz zum ersten Mitteldeutschen Cup im Finswimming.

Schmidt ist jüngster Wettkampfschwimmer

Neben Nico Lissel, Jan Henrik Hass, Louis von Gynz Rekowski und Noah Dalichow nahm auch der jüngste Wettkampfschwimmer des TC Harz, Matty Schmidt, die Reise nach Chemnitz auf sich.

In einem erstklassig besetzten Teilnehmerfeld glänzten die Wernigeröder Sportler mit sehr guten Leistungen. Allen voran Nico Lissel, der mit drei ersten und einem zweiten Platz als erfolgreichster Teilnehmer wieder nach Hause fuhr. Louis von Gynz-Rekowski (zwei vierte, ein zweiter und ein dritter Platz), Noah Dalichow (ein erster, ein zweiter und zwei dritte Plätze) und Matty Schmidt (zwei erste Plätze) waren nicht weniger erfolgreich.

Hass mit Leistungssprüngen

Jan Henrik Hass hatte sich bereits in der vergangenen Saison stark gesteigert. In dieser Saison gelangen ihm, der weiter hart an sich gearbeitet hat, weitere Leistungssprünge von bis zu 20 Sekunden auf den längeren Strecken. Diese tollen Leistungen spiegeln sich auch in den Platzierungen, zwei sechste und zwei vierte Plätze, wieder.

Abschließend soll an dieser Stelle einer ganz treuen Unterstützerin der Finswimmer gedankt werden. Claudia Dalichow begleitet seit Jahren die Wettkämpfe der Sportler als Kampfrichterin. Ohne ihren Einsatz wären viele Wettkampfreisen nicht möglich, da seitens der Ausrichter häufig die Gestellung von Kampfrichtern gefordert wird.