Berlin (dpa) - Alfons Hörmann fordert als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes eine Ausweitung des Corona-Hilfsprogramms für das Jahr 2021.

"Erst im nächsten Jahr werden vielfach die wirklich harten Existenzprobleme kommen. Dann wird ein noch deutlich größerer Bedarf an Unterstützung entstehen", sagte Hörmann der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten".

Anfang Juli hatte der Bundestag ein Hilfspaket verabschiedet, um die Folgen der Corona-Krise für den Profisport abzumildern. 200 Millionen Euro wurden vom Bund bereitgestellt, davon wurde aber erst gut ein Drittel beantragt. Die Frist für Anträge läuft zum 11. November aus.

"Es hat sich bestätigt, dass es die Ausführungsbestimmungen der Corona-Staatshilfe für viele Vereine sehr schwer oder gar unmöglich machen, einen korrekten Antrag zu stellen. Die Not ist jedenfalls erkennbar um ein Vielfaches größer, als es die bisher beantragten 66,2 Millionen Euro aussagen", betonte Hörmann.

© dpa-infocom, dpa:201102-99-182900/2

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