Magdeburg l Für den 28. November 2017 ist ein Gespräch zwischen dem 1. FC Magdeburg, Vertretern aus der Fanszene und der Stadt Magdeburg, die Eigentürmer der Heimspielstätte MDCC-Arena ist, angesetzt. Dabei soll es um den Beginn der Sanierungsarbeiten am Stadion gehen.

Weitere Pläne als die im Juni 2017 durch den Stadtrat beschlossenen Umbau- und Ertüchtigungsmaßnahmen am Stadion gibt es derzeit nicht“, stellt Kerstin Kinszorra, Pressesprecherin der Stadt, zwar klar. Sie sagt aber auch: „Allerdings werden die Vorgaben des DFB zur Zweitligatauglichkeit von Stadien in den Planungen für die MDCC-Arena berücksichtigt.“

Umbau zur Stehplatztribüne

Im Stadtrat bekam im Juni die „große Variante“ den Zuschlag, die einen Umbau von Block U (Block 3 bis 5) zu einer Stehplatztribüne sowie eine Kapazitätserweiterung um rund 5000 auf 10.000 Plätze vorsieht. Nach dem Umbau soll die MDCC-Arena über 30.000 Plätze verfügen. Außerdem soll Block 15 im Gästebereich nach Volksstimme-Informationen noch in dieser Saison hüpfsicher gemacht werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund sechs Millionen Euro.

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Die Arbeiten am Stadion werden erforderlich, da vor rund einem Jahr Statikprobleme an der Arena festgestellt wurden, wenn die Fans im Heim- und Gästebereich hüpfen. Deshalb wurde ein Hüpfverbot ausgesprochen, auf das bei jedem Heimspiel hingewiesen wird und an das sich die Zuschauer bisher auch gehalten haben. Block 15 ist momentan für Zuschauer gesperrt.

Im Zuge der geplanten Sanierungsarbeiten wurde auch darüber nachgedacht, das Hauptgebäude und den Mannschaftsbereich zu modernisieren beziehungsweise umzubauen. Ob es dazu kommt, ist allerdings noch völlig offen. „Der Umbau des Hauptgebäudes ist für den Verein ein wichtiger Bestandteil der geplanten Umbauarbeiten“, sagt Mario Kallnik.

Der FCM-Geschäftsführer erhofft sich Veränderungen im Kabinenbereich, um den Spielern professionellere Bedingungen zu ermöglichen. Dabei geht es beispielsweise um eine Sauna, einen Aufenthaltsraum, Büros, aber auch einen größeren Raum für die Medienvertreter. „Aus unserer Sicht wäre es bedauerlich, wenn mit dem Umbau diese perspektivischen Bauvorhaben nicht durchgeführt werden können“, so Kallnik.

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