Schöne Seiten der Kälte Besondere Details am Arendsee: Natürliche Kunst mit Eis, Schnee und Wind
Neben Rutschgefahr können im Januar auch entspannte Momente erlebt werden. Der Arendsee bietet ungewöhnliche Augenblicke.

Arendsee. - Trotz mancher Unannehmlichkeiten hat der Winter positive Seiten. Faszierende Momente, die nicht alltäglich sind, konnten Anfang bis Mitte Januar erlebt werden. Voraussetzung dafür waren Wind und Minusgrade. Dadurch spritzte Wasser an Äste von Bäumen, die direkt am Ufer stehen.
Das kühle Nass tropfte nicht runter, sondern bildete mit den Zweigen eine Art natürliche Symbiose auf Zeit. Der Kontrast zwischen dem fast durchsichtigen Eis und den dunklen Ästen steigerte die Faszination. Nicht überall am Arendsee gab es diese Kreationen. Die Windrichtung spielte auch eine Rolle.

Wer regelmäßig im Winter unterwegs ist weiß, der Bereich Wanderrast bietet große Chancen, diese optische Besonderheit ohne große Mühe zu finden. Mit diesem Anblick ist es aber wohl bald vorbei.
Denn für en übrigen Januar werden überwiegend Plustemperaturen vorhergesagt. Ein weiterer Kälteeinbruch in den nächsten Wochen ist natürlich keinesfalls ausgeschlossen.

Und dann gibt es eventuell noch mal Schnee. Auch dieser hat der Region schöne Anblicke verschafft. Über den weißen Seeweg vorbei an dunklen Bäumen und Vögel, die im Schilfbereich Schutz suchen – das führte bei Spaziergängern dazu, ihr Handy für Fotos zu zücken.
Der Wind verhinderte, dass der See zufror. Laut der offiziellen Daten der Messstation ging die Wassertemperatur auf knapp 4 Grad runter.