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Tausende Besucher bei Adventsmarkt Nach Anschlag in Magdeburg: Security sichert den Markt bei Advent im Kloster Jerichow absichern

Sie halten sich im Hintergrund und stehen doch im Blickpunkt. Beim Adventsmarkt im Kloster Jerichow sichert ein Sicherheitsdienst die Besucher ab. Tausende Gäste werden am Wochenende vom ersten Advent mobilisiert.

Von Marco Papritz Aktualisiert: 30.11.2025, 09:36
Security-Mitarbeiter Sebastian Schmundt ist beim Adventsmarkt im Kloster Jerichow im Einsatz. Hier zeigt ihm Besucherin Jana Schulz ihr Eintrittsbändchen.
Security-Mitarbeiter Sebastian Schmundt ist beim Adventsmarkt im Kloster Jerichow im Einsatz. Hier zeigt ihm Besucherin Jana Schulz ihr Eintrittsbändchen. Foto: Marco Papritz

Jerichow - Nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg gelten hohe Auflagen für die Sicherheit bei Weihnachtsmärkten. Auch im Kloster Jerichow, wo der Adventsmarkt 2025 Tausende Besucher mobilisiert.

Sie mustern die Besucher, kontrollieren Einlassbändchen und streifen über das Außengelände und durch das historische Gemäuer. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes Schreiber Security stehen an diesem Wochenende im Blickpunkt, obwohl sie sich im Hintergrund halten.

Adventsmarkt im Kloster Jerichow - Security ist im Hintergrund im Einsatz

Ohne die Fachkräfte wie Sebastian Schmundt könnte der Traditionsmarkt, der im Vorjahr 4.000 Besucher mobilisiert hat und einer der größten im Jerichower Land ist, nicht stattfinden. Schließlich muss die Sicherheit der Gäste in höchstem Maße gewährleistet und damit Auflagen erfüllt werden.

„Die Stimmung ist entspannt, die Besucher sind freundlich und verständnisvoll“, so Schmundt, der mit fünf weiteren Kollegen die Absicherung übernimmt. Und gut zu tun hat.

Charlotte trifft beim Adventsmarkt im Kloster Jerichow den Nikolaus. Im Hintergrund ist ein Security-Mitarbeiter im Einsatz.
Charlotte trifft beim Adventsmarkt im Kloster Jerichow den Nikolaus. Im Hintergrund ist ein Security-Mitarbeiter im Einsatz.
Foto: Marco Papritz

Gleich nach der Eröffnung des zweitägigen Markttreibens, bei dem unter anderem über 40 Händler an ihren Ständen zum Stöbern einladen, am Sonnabendvormittag finden sich bereits Hunderte Gäste ein. Die nehmen zum Teil weite Anreisen etwa aus Berlin, Dresden und dem Harz auf sich, um sich im Kloster auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

„Das Kloster mit seinem alten Gemäuer bietet eine besondere Atmosphäre und eine prima Kulisse für einen Adventsmarkt“, sagt beispielsweise Uwe Hartmann. Und die Security? Bemerke er auf dem Gelände kaum, wie er sagt.

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Das kann als Kompliment verstanden werden. Denn das Sicherheitspersonal versucht sich weitestgehend im Hintergrund zu halten, wie Marion Schreiber vom gleichnamigen Sicherheitsdienst aus Stendal erklärt.

Zum Beispiel als Kloster-Chef Rüdiger von Schnurbein in die Rolle vom Nikolaus schlüpft und junge wie ältere Besucher mit kleinen Gaben erfreut. In Sichtweite ist eine Security mit dabei, die aber nur beim genauen Blick als solche zu erkennen ist.