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17. Januar Ausgehen in Magdeburg - Tipps und Ideen zu Events und Veranstaltungen am Samstag

In Magdeburg bietet der Programmkalender am 17.1.2026 unter anderem Theater, Literatur und Aktionen zu "Eine Stadt für alle".

Von Martin Rieß Aktualisiert: 11.01.2026, 08:37
In Magdeburg wird "Scharfe Brise" gezeigt.
In Magdeburg wird "Scharfe Brise" gezeigt. Foto: Carsten Kammer

Magdeburg - Auch Samstag, der 17. Januar 2026, bietet in Magdeburg Programm. Die Volksstimme hat Tipps zusammengetragen.

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„Scharfe Brise – Die Rettungsschwimmer vom Tittisee“ im Theater in der Grünen Zitatdelle

Das Freibad am Tittisee kämpft in „Scharfe Brise – Die Rettungsschwimmer vom Tittisee“ im Magdeburger Hundertwasserhaus ums Überleben. Seit im Nachbardorf ein modernes Freizeitbad seine Tore öffnete, herrscht gähnende Leere am Beckenrand. Rettungsschwimmer Georg, Patrick und ihr Praktikant Marcus wissen kaum noch, wie sie ihre Tage füllen sollen – bis Imbissdame Doris von einer Burlesque-Show zurückkehrt und eine ungewöhnliche Idee präsentiert: Die drei sollen als „Eventbademeister“ die Bühne erobern. Aus der Verzweiflung entsteht ein eigenwilliger Plan, der Routine und Chlorgeruch gegen Glitzer und Tanzschritte tauscht. 

Auch interessant: Tickets zu dieser und weiteren Vorstellungen gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.

Unter der Regie und musikalischen Leitung von Enrico Scheffler nehmen die vier ihre Zuschauer mit in eine humorvolle Welt zwischen Schwimmbad und Showbühne. Das Stück „Scharfe Brise – Die Rettungsschwimmer vom Tittisee“ stammt aus der Feder von Christian Kühn, die Choreografie entwickelte Estelle Céline Klein. Auf der Bühne stehen Adrian Laza, Enrico Scheffler, Kai Sebastian Zeitner und Estelle Céline Klein.

Das Ensemble zeigt die musikalische Komödie im Theater in der Grünen Zitadelle, Breiter Weg 8A, jeweils um 20 Uhr am 17.1., 20.2. und 24.4.2026.

„Mr Gum und der fliegende Tanzbär“ im Schauspielhaus des Theaters Magdeburg

Ein Bär in Bad Lamonisch an der Bibber sorgt für ordentlich Wirbel: In „Mr Gum und der fliegende Tanzbär“ begegnen sich ein erschreckend großer, hübscher Bär und der ebenso böse wie mies gelaunte Mr Gum. Gemeinsam mit seinem Komplizen Willi Wilhelm dem Dritten zwingt der Fiesling auf der Bühne des Theaters Magdeburg das Tier, für Geld zu tanzen. Doch die mutige Polly, neun Jahre alt und mit einem unerschütterlichen Sinn für Gerechtigkeit, will das nicht hinnehmen. Sie schließt den Bären, den sie liebevoll Vorhängeschloss nennt, in ihr Herz und begibt sich auf eine abenteuerliche Rettungsmission, die vor Fantasie, Witz und unerwarteten Wendungen sprüht. 

Auch interessant: Tickets zu dieser und weiteren Vorstellungen gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.

Andy Stantons Geschichte, in der Übersetzung von Harry Rowohlt, bringt mit Sprachwitz und skurrilen Figuren die Fantasie junger wie älterer Zuschauerinnen und Zuschauer in Bewegung.

Das Theater Magdeburg zeigt die deutschsprachige Erstaufführung dieses turbulenten Kinderstücks ab 8 Jahren am 17. Januar um 19.30 Uhr im Schauspielhaus in der Otto-von-Guericke-Straße 64. Vorstellungen sind auch am 18.1. um 15 Uhr und am 8.3. um 16 Uhr geplant.

Lisa Eckhart in der Magdeburger Getec-Arena

Am 17. Januar 2026 gastiert Lisa Eckhart mit ihrem aktuellen Programm „Ich war mal wer“ in der Getec-Arena Magdeburg in der Berliner Chaussee 32. Die österreichische Kabarettistin, bekannt für scharfzüngige Texte, sprachliche Eleganz und pointierte Grenzgänge, präsentiert ein Solo, das sich provokant mit öffentlichem Ruf, Fallhöhe und Selbstironie auseinandersetzt. Zum Redaktionsschluss standen nur noch rund 50 Einzelplätze zur Verfügung.

Auch interessant: Tickets zu dieser und weiteren Vorstellungen gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.

Ausgangspunkt ist die fiktive Vorstellung, ein vermeintlich harmloser Kinderwitz habe ihr Karriere, Besitz und Publikum gekostet. Daraus entspinnt Eckhart eine bitter-absurde Abrechnung mit Empörungskultur, Erwartungen und Zuschreibungen, die Kabarett, Satire und Sprachspiel vereint. Befreit von Rücksichtnahme, so behauptet die Erzählfigur, könne sie nun sagen, was sie wolle – und müsse es sogar. Die Inszenierung bewegt sich zwischen Kunstfigur und Selbstspiegelung und zeigt Eckhart als Performerin, die Tabus auslotet und gesellschaftliche Konflikte kommentiert.

Mahnwachen und Aktionen der Woche "Eine Stadt für alle" am 17. Januar 2026

Im Rahmen der Aktionswoche Eine Stadt für alle finden am 17. Januar 2026 zahlreiche Mahnwachen in Magdeburg statt. Initiativen, Vereine und Bürgergruppen setzen ein Zeichen gegen Hass und Ausgrenzung und werben für Demokratie, Solidarität und Toleranz.

• Kundgebung Bündnis Solidarisches Magdeburg um 11 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz am Magdeburger Hauptbahnhof

• Mahnwache Extremismus und Terrorismus – mit christlichem Glauben unvereinbar
10.00 bis 18.00 Uhr
Domplatz, Dom zu Magdeburg
Veranstalter Evangelische Domgemeinde

• Solidarisch gegen Rechtsextremismus: Aktivisti Auffangspace von 11 bis 18 Uhr am Hasselbachplatz

• Bauzaungalerie der Initiative Weltoffenes Magdeburg von 11 bis 19 Uhr auf dem Alten Markt

• Mahnwache Gewerkschaft gegen Faschismus
11.00 bis 20.00 Uhr
Neustädter Bahnhof
Veranstalter ver.di Jugend Sachsen-Anhalt Nord

• Mahnwache Eine Stadt für alle – Grundeinkommen für alle
11.00 bis 14.00 Uhr
Friedensplatz, Breiter Weg
Veranstalter Grundeinkommen Harz Magdeburg

• Mahnwache für Weltoffenheit, Toleranz und Miteinander
11.00 bis 18.00 Uhr
Westfriedhof Magdeburg
Veranstalter Verkehrsclub Deutschland VCD

• Mahnwache am ehemaligen Polte-Lager
12.00 bis 16.00 Uhr
Denkmal Polte-Lager, Liebknechtstrasse
Veranstalter Sekundarschule LebenLernen

• Mahnwache Nie wieder Faschismus, gegen Geschichtsrevisionismus
12.00 bis 18.00 Uhr
S-Bahn-Haltepunkt Eichenweiler
Veranstalter Bürgerinitiative Offene Heide

• Mahnwache für Frauenrechte und Menschenrechte
13.30 bis 16.30 Uhr
Trümmerfrauen-Denkmal
Veranstalter Politischer Runder Tisch der Frauen und der Geschlechtergerechtigkeit

• Mahnwache der Gewerkschaften für Vielfalt, Solidarität und Demokratie
14.00 bis 18.00 Uhr
Otto-von-Guericke-Strasse 6, Gewerkschaftshaus
Veranstalter DGB-Region Altmark-Börde-Harz

• Mahnwache Grüne für ein weltoffenes Magdeburg
14.00 bis 18.00 Uhr
Guericke-Denkmal, An der Hauptwache
Veranstalter Bündnis 90 Die Grünen Magdeburg

• Mahnwache Lila statt Braun
14.00 bis 17.00 Uhr
Friedensplatz, Breiter Weg
Veranstalter Volt Sachsen-Anhalt

• Bunter Bahnhof Buckau
14.00 bis 18.00 Uhr
Bahnhof Buckau, Porsestrasse
Veranstalter Gemeinwesenarbeitsgruppe Buckau

• Interreligiöser Stationenweg mit Start um 14.30 Uhr an der St. Petri Kirche, Neustädter Straße 4

• Mahnwache für ein friedliches und weltoffenes Magdeburg
15.00 bis 19.00 Uhr
Nicolaiplatz
Veranstalter Evangelische Nicolai-Gemeinde

• "Wähl Liebe" ist die Auftaktkampagne des CSD Sachsen-Anhalt  von 17 bis 19 Uhr an der Kreuzung, Ernst-Reuter-Allee / Breiter Weg überschrieben

„Flagge zeigen! Warum wir gerade jetzt Schwarz-Rot-Gold brauchen“ - Lesung im Kulturhistorischen Museum Magdeburg

Am 17. Januar 2026 lädt der Landesverband Sachsen des Vereins Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten zu einer Lesung mit Enrico Brissa in den Schmuckhof des Kulturhistorischen Museums Magdeburg in der Otto-von-Guericke-Straße 68 bis 73 ein. Von 16 bis 18 Uhr spricht der Jurist, frühere Protokollchef im Bundespräsidialamt und heutige Bundestagsverwaltungsleiter über sein Buch „Flagge zeigen! Warum wir gerade jetzt Schwarz-Rot-Gold brauchen“.

Im Mittelpunkt steht die aktuelle gesellschaftliche Debatte um die Farben der Republik, deren demokratische Bedeutung zunehmend von rechtsextremen Akteuren überlagert wird. Brissa argumentiert für die Rückgewinnung und bewusste Nutzung dieses Symbols als Zeichen eines offenen, freiheitlichen Verfassungspatriotismus. Er erläutert, weshalb die demokratische Tradition von Schwarz-Rot-Gold nicht jenen überlassen werden darf, die sie politisch missbrauchen, und weshalb diese Farben historisch für Republik, Grundrechte und den Schutz der freiheitlich-demokratischen Ordnung stehen.

Die Veranstaltung versteht sich als Beitrag zur politischen Streitkultur und als Einladung, über nationale Symbole und ihre Rolle im demokratischen Selbstverständnis zu diskutieren.

Block Party mit Gruppa, Pozor Flak und Fatun 3.0 im Magdeburger Hot

Am 17. Januar 2026 beginnt um 20 Uhr im Hot in der Karl-Schmidt-Straße 12 die sechste Block Party statt – ein Solidaritätskonzert innerhalb der stadtweiten Aktionswoche „Für ein weltoffenes Magdeburg“. Die Veranstaltung versteht sich als kulturelles Signal gegen Geschichtsverzerrung, Rassismus und rechtsextreme Aufmärsche, die den Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs politisch instrumentalisieren.

Statt Eintritt wird zu Spenden aufgerufen; der Erlös geht in diesem Jahr an zwei lokale Initiativen: Medinetz Magdeburg, das Menschen ohne Krankenversicherung medizinische Versorgung vermittelt, sowie Omas gegen Rechts Magdeburg, die sich zivilgesellschaftlich gegen Menschenfeindlichkeit engagieren.

Musikalisch bestreiten drei Bands den Abend: Gruppa Karl-Marx-Stadt mit einer Mischung aus Ska, Electro, Punk und Balkan-Anleihen, Pozor Vlak mit surfgeprägtem Instrumentalsound und Punk-Elementen sowie die wiedervereinte Punkband Fatun 3.0.

Lesung: „Die Sonne und die Mond“ mit Chris Kraus im Magdeburger Moritzhof

Am 17. Januar 2026 stellt der Schriftsteller und Filmemacher Chris Kraus im Moritzhof seinen neuen Roman „Die Sonne und die Mond“ vor. Die Lesung beginnt um 19 Uhr und führt in eine Geschichte über Freundschaft, Verrat und die Unmöglichkeit, sich von der eigenen Vergangenheit zu lösen.

Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen: Sonja, genannt „Sonne“, und Jana, die unter dem Künstlernamen „Mond“ Karriere gemacht hat. Einst eng verbunden, trennt sich ihr Weg, als Jana ihre Kollegin hintergeht. Jahre später sucht sie Sonne in deren Bestattungsinstitut auf, um sie um die Ausrichtung einer Trauerfeier zu bitten – ein Aufeinandertreffen, das alte Verletzungen freilegt und neue Konflikte provoziert.

Chris Kraus, 1963 in Göttingen geboren und vielfach ausgezeichnet für Filme wie „Vier Minuten“ und „Die Blumen von gestern“, gilt auch literarisch als feste Größe. Nach seinem international erfolgreichen Roman „Das kalte Blut“ erzählt er erneut von komplexen Beziehungen und emotionalen Grenzerfahrungen.

„Checker Julian“ mit Wissensshow im Magdeburger Amo

Julian Janssen, vielen Kindern als „Checker Julian“ aus KiKA und ARD bekannt, gastiert am 17.1. mit seiner Live-Show „Komm, wir finden’s raus!“ im Amo in der Erich-Weinert-Straße 27. Beginn ist um 16 Uhr.

Die Veranstaltung ist Teil seiner ersten bundesweiten Tour, in der der Moderator und Wissensvermittler zeigt, wie spannend Naturwissenschaft und Alltagsfragen sein können. Janssen führt durch ein Programm, das Experimente, anschauliche Erklärungen und überraschende Entdeckungen verbindet und sich vor allem an Familien mit neugierigen Kindern richtet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf seinem jüngsten Abenteuer in den USA, wo er sich – ausgestattet mit Zelt und analoger Kamera – auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Dinosaurier begeben hat.

Bekannt als neugieriger Reporter, Synchronsprecher und Schauspieler, vermittelt Janssen Wissen humorvoll und verständlich. Die Show verspricht Unterhaltung, Aha-Momente und einen Einblick in die Arbeit des beliebten „Checkers“.

„Lasst uns in Frieden“ in der Magdeburger Zwickmühle

Die satirische Fürbitte „Lasst uns in Frieden“ stammt aus der Feder der Autoren Olaf Kirmis, Thomas Müller, Hans-Günther Pölitz und Wolfgang Schaller und ist eine Produktion der Magdeburger Zwickmühle. Unter der Regie von Matthias Schwarzmüller stehen Thomas Müller und Hans-Günther Pölitz auf der Bühne und widmen sich mit den Mitteln des politischen Kabaretts den aktuellen Brüchen und Widersprüchen der Gegenwart.

Ausgangspunkt ist die Frage, ob Konflikte zwangsläufig in Eskalation und Gewalt münden müssen oder ob Frieden noch eine denk- und sagbare Alternative ist. Dabei nimmt das Stück Bezug auf den zunehmend engen Rahmen öffentlicher Debatten und thematisiert die Grenzen des Sagbaren ebenso wie die Bedeutung der Kunstfreiheit. In lose verbundenen Szenen werden politische und gesellschaftliche Fragen aufgegriffen, die viele Menschen derzeit umtreiben: die veränderte Wahrnehmung von Ost und West, der Umgang mit Krieg und Bedrohung, begriffliche Verschiebungen zwischen Verteidigungsfähigkeit und Kriegstüchtigkeit sowie die Interessenlagen hinter andauernden Konflikten.

In der Tradition des literarisch-politischen Kabaretts, das auch an Stimmen wie Kurt Tucholsky erinnert, versuchen Müller und Pölitz, Ordnung in ein zunehmend unübersichtliches Weltgeschehen zu bringen, ohne einfache Antworten zu liefern.

Die Vorstellungen finden jeweils um 20 Uhr am 17. und 28. Januar sowie am 5., 14., 21. und 25. Februar in der Zwickmühle in der Leiterstraße 2a statt.

Nachkriegskarriere eines NS-Verbrechers in Magdeburg: Der Arzt Dr. Kurt Heißmeyer

Am 17. Januar 2026 lädt die Initiative Gedenkjahr Magdeburg zu einem Vortrag mit Lesung über Dr. Kurt Heißmeyer ein. Die Veranstaltung findet von 16 bis 17 Uhr auf dem Alten Markt statt und beleuchtet die Nachkriegskarriere des Arztes, der als Täter in das nationalsozialistische Verbrechenssystem verstrickt war.

Heißmeyer führte im Konzentrationslager Neuengamme pseudowissenschaftliche Menschenversuche an Kindern durch; nach dem Krieg setzte er seine Laufbahn unerkannt fort und arbeitete jahrelang als Mediziner in Magdeburg. Der Vortrag greift historische Forschungsergebnisse und Sekundärliteratur auf, um das Fortwirken einer Täterbiografie im Nachkriegsalltag sichtbar zu machen und Fragen nach Verantwortung, Vergessen und Erinnerung zu stellen. Die Veranstaltung begleitet die Wanderausstellung „Die Kinder vom Bullenhuser Damm – Morgen darf nicht gestern sein“ und ist Teil der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ der Initiative Weltoffenes Magdeburg.

Führung durch Vogelspinnen-Ausstellung in Magdeburger Gruson-Gewächshäusern

Am 17. Januar 2026 bieten die Gruson-Gewächshäuser in der Schönebecker Straße 129b um 15 Uhr eine Führung durch die Sonderausstellung „Acht Beine, Acht Augen, Ein Gefühl – Gänsehaut“. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine Reservierung empfohlen: Tel. 0391/4042910 (täglich außer montags, 10–17.30 Uhr). Der Eintritt beträgt 4,50 Euro, ermäßigt 3,00 Euro.

Die Schau stellt Vogelspinnen in den Mittelpunkt – Tiere, die zwar faszinieren, aber häufig mit Vorurteilen und Ängsten verbunden sind. Während der Führung erhalten Kinder und Erwachsene Einblicke in Lebensweise, Körperbau und Verhalten verschiedener Arten und erfahren, welche Rolle diese Tiere in ihrem natürlichen Umfeld spielen. Fachkundige Mitarbeitende erläutern Schutzmechanismen, Artenvielfalt und ökologische Bedeutung und möchten damit ein realistisches Bild vermitteln, das gängigen Fehlannahmen entgegenwirkt. Die Veranstaltung richtet sich an naturinteressierte Besucher, die ihr Wissen erweitern und Berührungsängste abbauen möchten. 

Hochzeitsmesse „Heiraten & Feiern“ in Magdeburg

Am 17. und 18. Januar 2026 findet in der Messe Magdeburg in der Tessenowstraße die Hochzeitsmesse „Heiraten & Feiern“ statt. An beiden Tagen stehen Besuchern von 10 bis 17 Uhr rund 70 professionelle Dienstleister aus den Bereichen Hochzeitsplanung, Veranstaltungen und private Feiern zur Verfügung.

Das Angebot umfasst Beratung, Präsentationen sowie die Möglichkeit, Produkte und Services direkt vor Ort zu buchen oder zu erwerben – von Fotografien über Dekoration und Musik bis hin zu Mode, Catering und Locationideen.

Die Messe richtet sich nicht nur an Paare in der Hochzeitsvorbereitung, sondern ebenso an Menschen, die Familienfeiern, Jubiläen oder größere Partys planen. Für Kinder wird eine kostenlose Betreuung angeboten, während Erwachsene sich informieren und Angebote vergleichen können. Auf dem Gelände werden Bild-, Ton- und Filmaufnahmen zu Werbezwecken erstellt; Haustiere sind nicht zugelassen. Die Veranstaltung bietet einen umfassenden Überblick über Trends, Angebote und Planungshilfen rund um besondere Feste.

Handgemacht-Messe in Magdeburg

Am 17. und 18. Januar 2026 findet in Magdeburg die 15. Ausgabe des Handgemacht Kreativ- & Designmarkts statt. Der Markt, der sich zu einem festen Bestandteil der regionalen Kreativszene entwickelt hat, öffnet am Samstag von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr seine Türen in der Messe in der Tessenowstraße.

Mehr als 100 Aussteller präsentieren Arbeiten aus den Bereichen Handwerk, Kunst, Design, DIY und Upcycling. Besucherinnen und Besucher können handgefertigte Produkte entdecken, neue Trends kennenlernen und sich über Arbeitsweisen verschiedener Gewerke informieren. Geplant sind zudem Mitmachaktionen für große und kleine Gäste sowie Schauvorführungen, bei denen Handwerk direkt vor Ort entsteht.

Das Angebot richtet sich sowohl an Menschen, die selbst kreativ tätig werden möchten, als auch an Interessierte, die individuelle Einzelstücke oder Geschenkideen suchen. Der Markt bietet Gelegenheit, regionale Produzierende kennenzulernen, Materialien zu erwerben und Inspiration für eigene Projekte zu sammeln.

Unbeschwert 2.0 im Magdeburger Machwerk

Am 17. Januar 2026 eröffnet die Band Unbeschwert 2.0 im mach|werk am Breiten Weg das Musikjahr mit einem Rockabend voller Klassiker. Von 20 bis 22.30 Uhr präsentiert das Quartett ein Programm, das handgemachte Livemusik in den Mittelpunkt stellt und sich stilistisch an den großen Gitarrenhelden der 1960er bis 1980er Jahre orientiert.

Die Band covert Hits von ZZ Top, Santana, Queen, den Beatles und den Blues Brothers, ergänzt durch deutschsprachige Rocktitel von Peter Maffay, Heinz Rudolf Kunze und Klaus Lage. Auch Ostrock-Ikonen wie Karat und City fehlen nicht auf der Setlist. Mit energiegeladenem Bühnenauftritt, Wiedererkennungswert und Nähe zum Publikum möchte Unbeschwert 2.0 an legendäre Clubnächte erinnern – an Stirnbänder, Jeans, lange Haare und Tanzflächen, die bis in den Morgen genutzt wurden.

Ausstellung: „Die Kinder vom Bullenhuser Damm – Morgen darf nicht gestern sein“

Derzeit zeigt die Stadtbibliothek Magdeburg in Kooperation mit dem Literaturhaus Magdeburg die Wanderausstellung „Die Kinder vom Bullenhuser Damm – Morgen darf nicht gestern sein“ in der Zentralbibliothek am Breiten Weg 109.

Die Ausstellung der Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm erinnert an ein lange verdrängtes NS-Verbrechen: 20 jüdische Kinder, aus dem KZ Auschwitz in das KZ Neuengamme deportiert, wurden Opfer medizinischer Experimente und ermordet. Ihre Namen und Lebensgeschichten gerieten nach dem Krieg nahezu in Vergessenheit.

Erst durch die Recherchen des Journalisten Günther Schwarberg konnten in den 1970er Jahren Angehörige der Kinder ausfindig gemacht werden. In den folgenden Jahrzehnten entstand eine lebendige Erinnerungskultur: eine Gedenkstätte in Hamburg, nach den Kindern benannte Straßen sowie vielfältige Bildungsprojekte, mit denen sich Schulklassen bis heute auseinandersetzen.

Zur Ausstellungseröffnung spricht ein Grußwort von Tobias Krull, Vorsitzender der Deutsch-Israelische Gesellschaft, Arbeitsgemeinschaft Magdeburg. Eine Einführung in die Ausstellung gibt Nicole Mattern, Vorsitzende des Vorstands der Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm.

Im Anschluss haben Besucher die Möglichkeit, sich an bereitgestellten Tablets interaktiv mit der Thematik auseinanderzusetzen – etwa über das Digital Remembrance Game „Erinnern. Die Kinder vom Bullenhuser Damm“ bzw. das begleitende Ausstellungsquiz. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ statt.

Ausverkauft und Restkarten in Magdeburg

Zum Redaktionsschluss gab es keine Karten mehr für zwei Vorstellungen des Theaters Magdeburg - und zwar für "Krieg und Frieden" um 19.30 Uhr im Schauspielhaus in der Otto-von-Guericke-Straße 64 und für "Evita" zur gleichen Zeit im Opernhaus am Universitätsplatz 9. Ausverkauft war auch der Satirische Jahresrückblick im "...nach Hengstmanns" im Breiten Weg 37 um 19.30 Uhr. 

Nur noch drei Rollstuhlplätze gab es für "The Best of Black Gospel - Joy to the World" um 20 Uhr in der Johanniskirche.

Gegebenenfalls gibt es an der Abendkasse noch zurückgegebene Tickets.