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26. Januar 2026 Ausgehen in Magdeburg - Tipps zu Events, Freizeit und Veranstaltungen am Sonntag

Konzert, Schauspiel, Führungen und Kunst - ein Blick in den Veranstaltungskalender für Magdeburg am Sonntag, dem 26.1.2026.

Von Martin Rieß Aktualisiert: 19.01.2026, 07:04
„Penthesilea" wird in Magdeburg gezeigt.
„Penthesilea" wird in Magdeburg gezeigt. Foto: Kerstin Schomburg/TM

Magdeburg - Vielfalt bietet der Veranstaltungskalender für Magdeburg am Sonntag, 26.1.2026.

Wer noch etwas zum Ausgehen am frühen Sonntagmorgen sucht - Gelegenheit bieten die Clubs in Magdeburg. Die Volksstimme hat Tipps für Partys in Magdeburg auf einer eigenen Seite zusammengestellt.

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"Penthesilea" im Schauspielhaus des Theaters Magdeburg

Zwischen den Heeren der Griechen und Trojaner öffnet sich in Heinrich von Kleists "Penthesilea" ein weiterer Kampfplatz, auf dem Worte und Handlungen die Richtung bestimmen. Das Schauspielhaus des Theaters Magdeburg in der Otto-von-Guericke-Straße 64 zeigt das Drama am 25.1. um 18 Uhr sowie am 20.2. und 21.3. jeweils um 19.30 Uhr.

Auch interessant: Tickets zu dieser und weiteren Vorstellungen gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.

Unerwartet dringt in der Geschichte ein Verband von Amazonen in die Kriegszone vor und verändert den Ablauf des Geschehens. Diese Gemeinschaft verfolgt das Ziel, besiegte Männer für kurze Zeit in ihr eigenes Land zu führen, um gemäß ihrem Gesetz beim Rosenfest Nachwuchs zu zeugen. Die Ordnung ihres Staates gründet auf einem frühen Sieg über einstige Unterdrücker. Als Penthesilea, die Königin, Achilles gegenübertritt, geraten Regeln und Erwartungen ins Wanken. Zwischen beiden entsteht eine Verbindung, die von Entschlossenheit geprägt ist und den Blick auf ein mögliches Ende lenkt.

Die Regie übernahm Alice Buddeberg, Jahrgang 1982, seit der Spielzeit 21/22 Hausregisseurin am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Sie arbeitet außerdem am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Staatstheater Hannover und am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken und kehrt nach Im Menschen muss alles herrlich sein erneut ans Theater Magdeburg zurück. 

Vernissage "The Rhinoceros in the Room oder ein Märchen von Banalität und Bösem" im Kunstmuseum Magdeburg

Ein überlebensgroßes Rhinozeros beherrscht den Kirchenraum und verstellt den Blick auf die romanische Architektur, während Musik aus allen Richtungen den Raum durchzieht. Mit "The Rhinoceros in the Room oder ein Märchen von Banalität und Bösem" entwickelt der in Berlin lebende israelisch-deutsche Künstler Itamar Gov eine interdisziplinäre Installation für den mittelalterlichen Kirchenraum des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen in der Regierungsstraße 4–6 in 39104 Magdeburg.

Ausgangspunkt bildet ein Theaterstück von Eugène Ionesco, in dem sich Menschen in Nashörner verwandeln und so gesellschaftliche Konformität und Widerstand spiegeln. Der daraus abgeleitete Begriff des Sich-Rhinocerisierens beschreibt Prozesse, in denen Individuen und Gesellschaften autoritären Strömungen folgen und deren gewalttätige Folgen hinnehmen. Vor diesem Hintergrund thematisiert die Arbeit Mythos, Autoritarismus und demokratische Resilienz. Eine raumfüllende Mehrkanalkomposition von Bruno Delepelaire für acht Celli und Gesang lässt klassische Melodien, ein Wiegenlied, Textzeilen aus Goethes Erlkönig sowie Klänge aus dem hebräischen Hitragut von Paul Ben-Haim hervortreten.

Diese musikalischen Ebenen treten in einen fortwährenden Wechsel zwischen sanfter Beruhigung und alarmierendem Horror. Traum und Alptraum durchziehen das Kirchenschiff und verknüpfen sich mit dem Untertitel der Installation, der an den Ausdruck der Banalität des Bösen von Hannah Arendt erinnert.

Die Eröffnung am 25. Januar 2026 beginnt um 17 Uhr. Die Präsentation wird in der ehemaligen Klosterkirche bis zum 11. März 2026 gezeigt.

Die Koffer voll von Sehnsucht im Magdeburger Insel Theater

Im Insel Theater in der Zollstraße 19 nimmt Anne Struve ab diesem Donnerstag in acht Vorstellungen von „Die Koffer voll von Sehnsucht“ das Publikum mit in die Lebenswelt Mascha Kalékos. Sie rückt eine Biografie ins Zentrum, die von Bewegungen zwischen Kontinenten und Zeiten geprägt ist.

Den Rahmen bildet ein Abend, der die Dichterin in einem Zürcher Zimmer des Jahres 1975 verortet. Dort schweifen ihre Gedanken über Jahrzehnte zurück, zu frühen Jahren im Berlin der 20er und 30er, zu Phasen in New York nach dem Krieg und zu Etappen in Jerusalem, bevor der Blick erneut nach Europa führt. Anne Struve nutzt ausschließlich Kalékos Worte: Gedichte, Brieffragmente und persönliche Notizen aus dem Nachlass bilden das Gerüst. Diese Texte zeigen Entwicklungen, Richtungswechsel, Brüche und Wege des Weitergehens, die Mascha Kaléko für sich formulierte.

Das Schauspiel legt ihre Arbeitsprozesse offen, zeigt erste Ideen und die Umsetzung bis hin zur fertigen Form. Die Struktur der Szenen folgt dem Wechsel zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen ruhigen Momenten und gedanklichen Sprüngen. Das Publikum begleitet die Erzählerin durch ein Jahrhundert, das von politischen Spannungen, Aufbrüchen und Verlusten geprägt ist.

"Die Koffer voll von Sehnsucht" steht für 18 Uhr für den 25. Januar im Spielplan im Insel Theater in der Zollstraße 19.

Rundgang durch "Erbauung (an) der Vergangenheit – Der Magdeburger Dom und die Wiederentdeckung des Mittelalters in Preußen" im Kulturhistorischen Museum

Ein Rundgang durch Geschichte und Deutung eröffnet am 25.1. im Kulturhistorischen Museum Magdeburg in der Otto-von-Guericke-Straße 68-73 neue Perspektiven auf den Umgang mit dem Mittelalter in Preußen. Im Mittelpunkt steht die Sonderausstellung "Erbauung (an) der Vergangenheit – Der Magdeburger Dom und die Wiederentdeckung des Mittelalters in Preußen", die zentrale Aspekte historischer Wahrnehmung und kultureller Aneignung zusammenführt.

Kuratorin ist die promovierte Historikerin Ulrike Theisen. Sie erläutert Inhalte, Fragestellungen und Exponate der Schau und ordnet sie in größere kunst- und kulturgeschichtliche Zusammenhänge ein. Der Blick richtet sich dabei auf den Magdeburger Dom als Projektionsfläche historischer Vorstellungen und auf die Bedeutung mittelalterlicher Architektur für das Selbstverständnis des 19. Jahrhunderts.

Die Führung am 25. Januar 2026 beginnt um 14 Uhr. Der Eintritt erfolgt über das Ticket der Sonderausstellung.

Führung "Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal" in Magdeburg

Zwischen Höhenzügen und Senken erschließt eine stadtgeschichtliche Wanderung wenig bekannte Linien im Stadtbild von Magdeburg. Der Weg führt vom ehemaligen Logenhaus bis in den Fürstenwallpark und nimmt jene sieben Hügel in den Blick, auf denen die Stadt einst entstand. Nadja Gröschner und Frank Kornfeld greifen diese Topografie auf und verknüpfen sie mit Erzählungen zur Altstadt, deren Kirchen auf Erhebungen von bis zu 58 Metern über NN standen. Straßennamen wie Faßlochsberg, Walloner Berg oder Johannisberg verweisen bis heute auf diese Geländestrukturen.

Neben geologischen Besonderheiten rücken auch Bewohner sowie Geschäfte in den Fokus, die sich hier im 20. Jahrhundert ansiedelten und das Viertel prägten. Die Wanderung verbindet historische Informationen mit biografischen und alltagsgeschichtlichen Spuren.

Eine Rast mit Glühwein, Brockensplitter und Brot unterbricht den Rundgang. Der Beginn liegt am 25.01.2026 um 14 Uhr. Das Angebot richtet sich nicht an Kinder unter zwölf Jahren; Ermäßigungen auf den Ticketpreis bestehen nicht. Karten lassen sich über das Bestellformular unter www.feuerwachemd.de oder telefonisch unter 0391/602809 erwerben.

Sonntagskonzert mit Beehovens Sinfonie Nr. 9 d-Moll im Opernhaus des Theaters Magdeburg

Große Chor- und Orchesterbesetzungen prägen einen Konzertnachmittag, der im Opernhaus des Theaters Magdeburg zusammenführt, was Klang und Text, Solostimmen und Kollektivarbeit verbindet. Auf dem Programm stehen Nachklänge von Ossian von Niels Wilhelm Gade sowie die Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 von Ludwig van Beethoven. Die neunte Sinfonie entfaltet ihren Verlauf vom instrumentalen Beginn bis zum vokalen Finale mit Solisten und Chor.

Auch interessant: Tickets zu diesem Konzert gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.

Als Solisten wirken Anna Malesza-Kutny im Sopran, Jadwiga Postrożna im Alt, Aleksandr Nesterenko im Tenor und Vincent Casagrande im Bariton mit. Die Magdeburger Singakademie und der Opernchor des Theaters Magdeburg arbeiten gemeinsam mit dem Sinfonieorchester des Konservatoriums Georg Philipp Telemann und der Magdeburgischen Philharmonie. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Christian Øland.

Der Termin am 25.1.26 führt in das Opernhaus des Theaters Magdeburg am Universitätsplatz 9. Zum Redaktionsschluss verzeichnet gab es im Vorverkauf nur noch 13 Restplätze.

"Glitzer Bingo Show" im Magdeburger Volksbad Buckau

Gemeinsames Spielen rückt an diesem Nachmittag generationenübergreifend in den Mittelpunkt. Im Volksbad Buckau in der Karl-Schmidt-Straße 56 gestaltet die "Glitzer Bingo Show" eine Familienedition, die Kinder ab vier Jahren und Erwachsene zusammenführt.

Maren Glitzer und Lucky Tenner strukturieren das Geschehen mit kurzen Abenteuergeschichten, in die das Bingo-Spiel eingebettet ist, und verbinden Spielrunden mit Geräuschen, Rollenwechseln und Beteiligungsmomenten. Das Format setzt auf Interaktion und führt Schritt für Schritt durch einen Ablauf, der auf gemeinsames Mitmachen ausgerichtet ist. Zu den Spielrunden gehören auch Gewinne, die während der Veranstaltung ausgegeben werden.

Der Termin am Sonntag, dem 25. Januar 2026, beginnt um 15 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro pro Person, die Bingolose sind im Preis enthalten.

"Therapie für Wikinger" im Magdeburger Moritzhof

Mit „Therapie für Wikinger“ liefert das dänische Kino eine ebenso rabenschwarze wie berührende Krimi-Komödie. Der Film erzählt von Anker, der nach vierzehn Jahren Haft wegen eines Raubüberfalls aus dem Gefängnis entlassen wird. Der einzige Mensch, der weiß, wo die Beute verborgen ist, ist sein Bruder Manfred. Doch Manfred leidet inzwischen an einer psychischen Erkrankung, die ihm genau diese Erinnerung genommen hat. Was folgt, ist eine gemeinsame Reise zweier Brüder – auf der Suche nach dem Geld, vor allem aber nach sich selbst.

Regisseur Anders Thomas Jensen, bekannt für Filme wie Adams Äpfel und Helden der Wahrscheinlichkeit, bleibt auch hier seinem Stil treu: böse, unberechenbar, zugleich von großer Menschlichkeit. Therapie für Wikinger ist eine abgründige Komödie über verwirrte Identitäten, familiäre Bindungen und die Frage, wie gut man den Menschen kennt, den man liebt. Mit trockenem Humor und erzählerischer Präzision gelingt Jensen ein Film, der zum Lachen reizt und im nächsten Moment schmerzhaft ernst wird.

Vorstellungen beginnen um 20 Uhr am 7., 8., 14. und 30.01., um 20.30 Uhr am 9. und 23.1. und um 19.30 Uhr am 6. und 18.1. Für 19.15 Uhr ist eine Filmvorstellung am 11.1. und für 19 Uhr am 20.1. geplant. Am 10.1. läuft „Therapie für Wikinger“ um 18 Uhr und am 5. und 27.1. um 17.45 Uhr. Auch Nachmittagsvorstellungen stehen im Kalender - und zwar für den 15.1. um 17 Uhr, für den 12.1. um 16 Uhr und für 15 Uhr am 21.1.

Ausflug in die Magdeburger Parks

In den Magdeburger Parks lässt sich zu jeder Jahreszeit die Natur entdecken. Neben den großen Parks haben auch kleinere Anlagen ihre Reize. Die Volksstimme hat Park-Porträts zusammengetragen.

Für Ihre Planung: Die aktuelle Wettervorhersage für Magdeburg

Zu den beliebtesten Parks in Magdeburg gehören der Rotehornpark, der Herrenkrug, der Klosterbergegarten und der Elbauenpark. Sie gehören auch zum touristischen Netzwerk der Gartenträume Sachsen-Anhalt, in der herausragende Parkanlagen organisiert sind.

Ausverkauft und Restplätze in Magdeburg

Kein Ticket gab es zum Redaktionsschluss für "Waren Sie nicht mal Lilo Wanders?" um 17 Uhr im Theater in der Grünen Zitadelle im Breiten Weg 8a sowie für "Indien" um 19.30 Uhr im Schauspielhaus des Theaters Magdeburg in der Otto-von-Guericke-Straße 64. Ausverkauft war auch "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat" um 15 und 16.30 Uhr im Puppentheater in der Warschauer Straße 25.

Gegebenenfalls sind an der Tages- oder Abendkasse Restkarten erhältlich.