Magdeburg l Die Tiere Afrikas stehen beim Zoobesuch in Magdeburg auf der Beliebtheitsskala weit oben. Doch was fressen die afrikanischen Tiere und wie wohnen sie im Magdeburger Zoo?

Tierpflegerin Melanie Schulke konnte eines der viele Geheimnisse lüften. Sie gewährte den Besuchern einen Blick in die Stallanlagen der Spitzmaulnashörner. Die Pfleger hoffen derzeit auf einen erneuten Zuchterfolg. Nashorndame Malaika wurde wieder gedeckt. Ob es geklappt hat, ist noch offen. Die Zucht von Spitzmaulnashörnern gehört zu den Königsdisziplinen des Zoos.

Enttäuscht wurden die Besucher hingegen am Sonnabend bei den Mandrills. Statt Wissenswertes rund um die Primatenart entpuppte sich die vom Zoo angekündigte Präsentation lediglich als reguläre Fütterung der Tiere.

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Am Wochenende drehte sich im Zoo auch alles um die Schwergewichte unter den Landtieren – die Elefanten. Tierpfleger Thomas Rolle berichtete Besuchern über die Elefantenhaltung im neuen Elefantenhaus. Zweieinhalb Jahre lang wurde an dem Großprojekt „Africambo II“ gebaut. Entstanden ist ein 22.000 Quadratmeter großes Gelände, das sich samt Erlebniswelt vorwiegend den Dickhäutern widmet. Hier sollen bald vier weitere Elefantenbullen einziehen. Auch weitere tierische WG-Bewohner sollen nach und nach „Africambo II“ bereichern.