Magdeburg l Drei Rothschild-Giraffen leben derzeit im Zoo Magdeburg - Zahra, Shani und ihr Jungtier, welches am 1. Juni 2019 überraschend das Licht der Welt erblickte. Die Rothschild-Giraffen gehören zu den seltensten Giraffenunterarten im Freiland. Und die Giraffe selbst gilt laut Weltnaturschutzunion (IUCN) als bedrohte Tierart. Deshalb beteiligt sich auch der Zoo Magdeburg am Freitag am weltweiten Giraffentag.

Tierpfleger beantworten um 11.30 und 15.30 Uhr in den Sprechstunden die Fragen der Besucher zur Giraffe. Weitere Infos gibt es um 11 und 16 Uhr an einem Informationsstand. Dann wird beispielsweise auch verraten, wie viel eine Giraffe am Tag frisst.

Kleine Giraffe im Zoo Magdeburg geboren

In den vergangenen Wochen waren die Giraffen im Zoo Magdeburg stark in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Freud und Leid lagen dabei dicht nebeneinander. Am 24. Mai 2019 hatte Giraffe Femke eine Totgeburt. Zudem starb Femke wenige Stunden später selbst an den Folgen einer nicht erkannten Blutarmut.

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Am 1. Juni - passend zum Kindertag - dann die Überraschung: Giraffe Shani brachte in den Abendstunden ein Kalb zur Welt. Dass sie trächtig war, ahnten die Terpfleger. Da sie jedoch nie einen Zeugungsakt bemerkt hatten, wussten sie auch nicht, wann das Jungtier geboren werden würde. Vater des Nachwuchses ist Yoda, der jedoch bereits gestorben ist.

Der kleine Bulle ist ein Flaschenkind. Mutter Shani hat ihren Erstgeborenen nicht angenommen, was jedoch nicht ungewöhnlich ist.

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