Stendal/Staffelde l Den Volksstimme-Beitrag „Mit dem Bau der Autobahn steigt Betriebsamkeit“ habe Detlef Schröter „mit Sorge zur Kenntnis genommen“. In erster Linie treibe ihn um, was für das Kieswerk Wischer geplant sei.

Wie die Volksstimme berichtete, beantragt das Unternehmen einen Sonderbetriebsplan, um bestimmte Flächen mit unbehandeltem Bodenaushub von Baustellen der A14 zu verfüllen. Die Verkippungsfläche wird mit 4,7 Hektar angegeben, das Einbauvolumen beträgt etwa 300.000 Tonnen. Dass die Stadtverwaltung in ihrer Stellungnahme eine Prognose des zu erwartenden Lkw-Verkehrs für die Ortsteile Arnim und Staffelde fordert, verwundert unseren Leser, da „die Situation jetzt schon für die Anwohner unzumutbar ist“. Das sollte doch der Stadt Stendal hinlänglich bekannt sein.

Schmale Ortsdurchfahrt

Detlef Schröter wohnt in der Storkauer Straße in Staffelde. Dort können in den Kurven keine zwei Pkw aneinander vorbei fahren. Für Kieslaster, die sich begegnen, sei das erst recht unmöglich. Deshalb würden „in der Regel die schweren Lkw über den Gehweg fahren“. Das ärgere ihn und andere Anlieger, zumal sie für diesen Gehweg „sehr viel Geld bezahlen mussten“ und unter den Gehwegen Wasserleitungen verlegt wurden, die womöglich Schaden nehmen könnten.

Laut Messungen der Straßenmeisterei des Landkreises durchquerten am 18. Juni dieses Jahres 62 Lastzüge die Ortschaft Staffelde, berichtet Schröter und kritisiert, dass sich „an die vorgeschriebenen 30 km/h keiner hält“.

Für den Staffelder gebe es nur „zwei konsequente Entscheidungen“, um die Verkehrsbelastung im Stendaler Ortsteil zu mindern: „Entweder wird diese Straße für Lkw gesperrt, weil sie dafür augenscheinlich auch nicht ausgelegt ist, oder die Stadt Stendal baut die Gehwege zurück, verbreitert somit die Straße und erstattet den Beitragszahlern die Ausbaugebühr anteilig zurück.“