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Erste Stendaler „Pitch-Night“ Drei Minuten im Rampenlicht: Unternehmer aus der Altmark stellen ihre Geschäftsideen vor

Die Wirtschaftsförderer vom BIC in Stendal bieten Unternehmern eine Bühne, um ihre Geschäftsideen zu präsentieren. Veranstalter planen eine Wiederholung.

Von Kai Zickelkau 24.02.2026, 17:30
26 Unternehmerinnen und Unternehmer stellten bei der „Pitch-Night“ in Stendal ihre Projekte dem Publikum vor.
26 Unternehmerinnen und Unternehmer stellten bei der „Pitch-Night“ in Stendal ihre Projekte dem Publikum vor. Foto: Kai Zickelkau

Stendal - Applaus und Begeisterung. Eine vielversprechende Idee nach der anderen wird an diesem Abend enthusiastisch begrüßt. Die Gelegenheit zum Vermarkten schlechthin, sagen die Veranstalter der „Pitch-Night“ in Stendal.

Gründerinnen und Gründer von 26 altmärkischen Unternehmen hatten die Chance, sich vorzustellen. Die Bühne hatten sie jeweils drei Minuten lang ganz für sich allein. Ob noch im Gründungsprozess, seit einem Jahr dabei oder schon fünf Jahre im Geschäft – Menschen mit den unterschiedlichsten Ideen kamen in Kontakt.

Unternehmer aus der Altmark tauschen sich aus

Veranstaltet wurde die „Pitch-Night“ vom Gründerzentrum BIC Altmark im Musikforum Katharinenkirche Stendal. Die Teilnehmer hatten drei Minuten Zeit, um sich und ihr Unternehmen vorzustellen (einen Pitch vorzutragen). Nachdem Katja Bricke, Geschäftsführerin des Wirtschaftsförderungs- und Gründerzentrums BIC, und Oberbürgermeister Bastian Sieler (parteilos) die Veranstaltung eröffnet hatten, begleitete Michael Metzger, Existenzgründungsberater des BIC, die Anwesenden mit einer humorvollen Moderation durch den Abend.

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In einer Pause und am Ende der Veranstaltung gab es die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Die Band Tick2Loud sorgte für musikalische Unterhaltung.

Im Nachhinein konnten sich Besucher und Gründer im Musikforum Katharinenkirche untereinander austauschen und Kontakte knüpfen.
Im Nachhinein konnten sich Besucher und Gründer im Musikforum Katharinenkirche untereinander austauschen und Kontakte knüpfen.
Foto: Kai Zickelkau

Beim Catering bewiesen die Unternehmer gleich selbst ihr Können. Jens Flögel vom „KartoffelTopp“ versorgte alle Anwesenden mit warmen Speisen. Direkt vor der Katharinenkirche konnten Gäste seine Gerichte probieren. Der 37-Jährige setzt voll und ganz auf die Kartoffel.

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Für Getränke sorgte Norman Schönemann. Er hat sich mit seiner Feierabendweine GmbH selbstständig gemacht. Schon länger ist er im Geschäft, seit kurzem besitzt er ein Weingut in der Altmark. Eines seiner Produkte wurde als Wein des Jahres 2025 ausgezeichnet.

Auf der Bühne erzählte unter anderem Brigitte Krause, Inhaberin des „Vintage Kiss Ateliers“ in Stendal, von ihrer Geschäftsidee und ihrem Berufsalltag. Ihre Kreativkurse seien für Betriebsausflüge geeignet, um Stress zu regulieren. Nicht nur sie, sondern auch ihre Kunden hätten mit ihren gestalteten Projekten immer ein Erfolgserlebnis zum Mitnehmen, sagt sie.

Veranstalter BIC möchte Idee weiterentwickeln

Die erste „Pitch-Night“ lockte viele Unternehmer und Gäste an, so dass über eine Weiterentwicklung nachgedacht wird. „Es ist schön zu sehen, dass die Umsetzung einer Idee so gut funktioniert“, lautete das Fazit von Michael Metzger. Die Organisatoren seien begeistert von der Resonanz. Der Veranstaltungssaal war nahezu ausgefüllt.

Auch diejenigen, die sich dort zum Bewerben ihrer Ideen angemeldet hatten, schwärmten vom Erfolg. „Es ist schön, dass uns diese Möglichkeit gegeben wird“, sagte Alexandra Galster, Ernährungsberaterin und Leiterin des Yoga-Studios „Ananda“.

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Florian Wille und Oliver Wesemann, Vertreter der Unternehmergesellschaft „AltmarkPlatz“, betonten, dass das Vernetzen im Vordergrund stehe. Das Vermarkten des eigenen Geschäfts sei nicht alles, denn „hier in der Altmark geht es nur gemeinsam“, stellten sie in ihrem Pitch fest.