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14. Januar 2026 Ausgehen in Magdeburg - Tipps für Veranstaltungen und Freizeit für Mittwoch

Humor, Wissen, offene Bühne und Literatur - dies sind Themen am Mittwoch, 14.1.2026, in Magdeburg.

Von Martin Rieß Aktualisiert: 07.01.2026, 21:30
Die Magdeburger Lesebühne tritt in der Stadtbibliothek auf.
Die Magdeburger Lesebühne tritt in der Stadtbibliothek auf. Foto: Veranstalter

Magdeburg - Auch für Mittwoch, den 14. Januar 2026, hält Magdeburg ein Programm bereit. Die Volksstimme hat auf dieser Seite einige Tipps zusammengetragen.

Was ist (sonst noch) los in Magdeburg?

Ausgehen in Magdeburg: Tickets bei Biberticket kaufen

Magdeburger Lesebühne „Die höflichen…“ mit Neujahrsvorsätzen in der Stadtbibliothek

Mit frischen Texten und neuen Ideen eröffnet die Magdeburger Lesebühne „Die höflichen…“ ihr Programm im Jahr 2026. Am Mittwoch, 14. Januar, tritt die Gruppe um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek am Breiten Weg 109 auf. 

Seit Jahren sind „Die höflichen…“ fester Bestandteil der Magdeburger Literaturszene. Die Lesebühne verbindet satirische, nachdenkliche und komische Texte und präsentiert ausschließlich Selbstgeschriebenes. Die Stammbesetzung – Lars Johansen, Sandy Gärtner, Leonard Schubert, Robert Gryczke und Jessica Denecke – ist bekannt für pointierte Sprache, spontane Einfälle und ein lebendiges Spiel mit Genres und Formen.

Das Thema des Abends lautet „Die höflichen Neujahrsvorsätze“. Damit greifen die Autorinnen und Autoren ein Motiv auf, das viele Menschen zum Jahreswechsel begleitet: gute Vorsätze, große Pläne – und das Scheitern, Anfangen und Durchhalten, das dazu gehört. In welcher Form das umgesetzt wird, bleibt wie immer offen: Ob Märchen, Glosse, Slam-Text, Theaterszene oder Lied – alles ist möglich, und das macht den Reiz der Abende aus.

Mit „geladenen Kulis und spitzen Zungen“, wie die Gruppe selbst augenzwinkernd sagt, versprechen die Höflichen erneut eine Mischung aus Witz, Beobachtungsgabe und Sprachkunst. Auch für sie selbst bleibt jede Lesebühne eine Überraschung.

Käpt’n Karton und Ingrid, die Möwe im Schauspielhaus des Theaters Magdeburg

"Käpt’n Karton" steht derzeit auf dem Spielplan des Theaters Magdeburg. Vorstellungen beginnen am 14. und 15.1. jeweils um 9 Uhr.

Auch interessant: Tickets zu dieser und weiteren Vorstellungen gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.

Die Geschichte: Weit draußen auf dem Meer, wo Wind und Wellen das Sagen haben, lebt Käpt’n Karton auf seinem Boot. Mit dabei: ein neugieriger Holzwurm und ein paar Fische, die gelegentlich vorbeischwimmen. Die Tage verlaufen ruhig, bis eines Morgens eine kleine Möwe auf dem Deck landet. Ingrid, wie sie sich nennt, kann nicht weiterfliegen – und bringt das Leben des Käpt’ns ordentlich durcheinander.

Lesen Sie auch die Rezension: Ausflug für die Familie „Käpt’n Karton und Ingrid, die Möwe“ auf Magdeburger Bühne

Das Theater Magdeburg zeigt die Geschichte als Schauspiel mit Puppen von Claboberta Schnackvogel. Die Uraufführung richtet sich an Kinder ab drei Jahren und läuft im Schauspielhaus in der Otto-von-Guericke-Straße 64.

Lesung und Gespräch mit Arne Semsrott im Hot - Alte Bude

Mit einem hochaktuellen politischen Thema startet das Hot Alte Bude in der Karl-Schmidt-Straße 12 ins neue Jahr. Am Mittwoch, 14. Januar 2026, ist der Autor und Aktivist Arne Semsrott zu Gast. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das HOT–Alte Bude. Der Eintritt kostet fünf Euro – im Vorverkauf wie an der Abendkasse, ermäßigte Tickets gibt es ebenfalls für fünf Euro.

Semsrott stellt sein neues Sachbuch „Machtübernahme – Was passiert, wenn Rechtsextremisten regieren“ vor. Darin zeichnet er ein Szenario, das zunehmend im Zentrum der gesellschaftlichen Debatte steht: Was würde geschehen, wenn rechtsextreme Kräfte auf Bundes- oder Landesebene Regierungsverantwortung übernehmen? Und welche Möglichkeiten hat die Gesellschaft, eine solche Entwicklung zu verhindern oder ihr entgegenzutreten?

Der Autor ordnet ein, dass rechtsextreme Positionen längst keine Randmeinungen mehr sind. Die AfD erzielt bei Wahlen teils zweistellige Ergebnisse, demokratische Institutionen stehen unter Druck. Aus dieser Ausgangslage formuliert Semsrott ein zentrales Anliegen: „Die Zeit des Handelns ist jetzt.“

Im Rahmen seiner Lesung zeigt er, wie angreifbar demokratische Strukturen sein können – von Schulen und Polizei über öffentliche Verwaltungen bis hin zu Justiz, Medien oder Rundfunkanstalten. Dabei verfolgt das Buch eine klare Leitfrage: Wie lässt sich die Demokratie verteidigen, wenn Rechte versuchen, Staat und Gesellschaft langfristig umzubauen?

Semsrott entwickelt konkrete Strategien und Beispiele, die im Gespräch vorgestellt werden. Sie reichen von gewerkschaftlichen Protestformen über Remonstrationsrechte für Beamtinnen und Beamte bis hin zu rechtlichen Optionen wie einem AfD-Verbot. Er skizziert, welche Bedeutung ein Demokratiefördergesetz haben könnte, welche Wirkung Whistleblowing entfalten kann und warum Zivilgesellschaft, Behörden, Unternehmen und Medien gemeinsam gefordert sind. Auch ungewöhnlichere Instrumente wie solidarisches „Prepping“ oder die Forderung nach einem „Sondervermögen Demokratie“ gehören zu seinem Katalog.

Im Anschluss an die Lesung ist ein Gespräch mit dem Publikum geplant.

Satirischer Jahresrückblick mit Sebastian und Tobias Hengstmann

Auch am 14. Januar 2026 präsentieren Sebastian und Tobias Hengstmanns um 19.30 Uhr ihren satirischen Jahresrückblick im Kabarett "...nach Hengstmanns" im Breiten Weg 37. In gewohnt bissiger Manier nehmen die Brüder das vergangene Jahr unter die Lupe – ein Jahr voller Frechheiten, Unverschämtheiten und jener ungekonnter Unmöglichkeiten, die nur das echte Leben hervorbringt.

Mit spitzer Zunge und treffsicherem Humor lassen die Hengstmanns die medialen, politischen und gesellschaftlichen Ereignisse Revue passieren. Kopfschütteln ist ausdrücklich erlaubt, Fassungslosigkeit beinahe garantiert – doch vor allem darf gelacht werden. Vielleicht mischt sich sogar ein Gast unter die satirischen Beobachter. Sicher sei: Ernst wird es höchstens für die Pointen, nie für die Stimmung, so eine Ankündigung.

Tickets waren zum Redaktionsschluss für die Magdeburger Vorstellungen am 8., 14. bis 16., 21. bis 24. sowie 29. bis 31. Januar um 19.30 Uhr zu haben. Für weitere Vorstellungen waren die Eintrittskarten im Vorverkauf vergriffen.

Quedlinburger Holzbaukunst ist im Magdeburger Forum Gestaltung Thema

Der Verband Magdeburger Stadtführer setzt seine öffentliche Vortragsreihe im neuen Jahr fort. Am Mittwoch, 14. Januar 2026, steht um 17 Uhr ein Themenabend zur regionalen Holzbaukultur auf dem Programm. Veranstaltungsort ist das Forum Gestaltung in der Brandenburger Straße 9–10, im Emil-Thormälen-Flügel, Raum Aula (2.01). Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Unter dem Titel „Quedlinburger Holzbaukunst im Kontext der Region – vom Hochständerbau bis zum Zangenfachwerk“ nimmt Referent Torsten Schmelz das Publikum mit auf eine geschichtliche und handwerkliche Entdeckungsreise. Im Mittelpunkt stehen Konstruktionen, Ornamente und die Veränderungen des Fachwerks über die Jahrhunderte hinweg.

Der Vortrag beleuchtet, wie sich Aufbau, Statik und gestalterische Details unterscheiden – und an welchen Orten sich herausragende Beispiele finden lassen. Schmelz zeigt, dass Fachwerk weit mehr umfasst als historische Wohnhäuser: Auch technische Anlagen wie Wasserwerke oder repräsentative Villen folgten regionalen Holzbauformen, die bis heute Wirkung entfalten. Damit wird auch ein aktueller Aspekt berührt – die Nachhaltigkeit des Bauens mit Holz.

Referent Torsten Schmelz ist mit dem Thema eng verbunden. Nach seinem Studium an der Technischen Hochschule für Bauwesen Leipzig kehrte er nach Quedlinburg zurück. Seit 1992 arbeitet er in der Stadtverwaltung der Unesco-Welterbestadt im Bereich der Innenstadtsanierung und begleitet Sanierungs- und Bauprojekte bis ins Detail. Parallel engagiert er sich im Gästeführerverein Quedlinburg Wissensvermittlung über Fachwerk zählt für ihn längst zu einer persönlichen Leidenschaft.

Ivy Leagh stellt Winterromanze in Magdeburg vor

Romantik trifft sportlichen Wettkampf: Am Mittwoch, 14. Januar 2026, ist die Autorin Ivy Leagh im Thalia-Buchhandel im Allee-Center zu Gast. Die Lesung aus ihrem neuen Roman „One Date to Gold“ beginnt um 20.15 Uhr. Veranstaltungsort ist die Filiale an der Ernst-Reuter-Allee 11 in Magdeburg.

Mit ihrem Buch präsentiert Leagh eine Winterliebesgeschichte, die im Umfeld olympischer Sportereignisse spielt. Im Zentrum stehen ehrgeizige Athletinnen und Athleten – und eine Regel, die eigentlich bindend sein sollte: Verliebt wird sich nicht. Doch wie bei vielen Verboten gilt auch hier: Gefühle halten sich selten an Vorgaben.

Der Roman kombiniert Spannung, Humor und romantische Momente. Themen wie Fake-Dating, sportlicher Konkurrenzdruck und die Suche nach Nähe fernab des Alltags verleihen der Geschichte zusätzliches Tempo.

Offene Bühne im Magdeburger Nachdenker

All zwei Wochen gibt es bei im Nachdenker in Nachbarschaft des Olvenstedter Platzes eine „Open Mic Night“ – eine Nacht des offenen Mikrofons. Aktueller Termin ist der 14. Januar. „Unsere Bühne steht jedem offen“, heißt es in einer Ankündigung zu dem Abend. Gefragt seien auf der Kleinkunstbühne beispielsweise Musik, Poetry-Slam und Comedy, so die Organisatoren.

Die Kunstkneipe Nachdenker hat ihren Sitz in der Olvenstedter Straße 43. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr.

Kurzführung im Kunstmuseum Magdeburg

Für den kleinen Kunsthunger zwischendurch bietet das Kunstmuseum Magdeburg in der Regierungsstraße 4 bis 6 regelmäßig am Mittwoch halbstündige Führungen um 12.30 Uhr an.

Im Rahmen der Kunstpause werden einzelne Werke aus der Dauerausstellung oder aus einer Sonderausstellung dann von Kunstexperten erläutert.

Besuch in den Magdeburger Gruson-Gewächshäusern

Die Magdeburger Gruson-Gewächshäuser, gelegen in der Schönebecker Straße 129b, sind eine der bedeutendsten botanischen Einrichtungen der Region. Die Anlage wurde 1896 eröffnet und basiert auf der umfangreichen Pflanzensammlung des Magdeburger Industriellen Hermann Gruson, der im 19. Jahrhundert ein leidenschaftlicher Pflanzenliebhaber war.

Heute beherbergen die Gewächshäuser über 4.000 Pflanzenarten, die in zehn thematisch gestalteten Schauhäusern präsentiert werden. Die Gruson-Gewächshäuser sind von Dienstag bis Sonntag sowie feiertags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Ausverkauft in Magdeburg

Ausverkauft war bereits "Da sind wir aber immer noch" um 15 Uhr in der Magdeburger Zwickmühle in der Leiterstraße 2a und der Auftritt von Frieda Braun um 20 Uhr im Theater in der Grünen Zitadelle im Breiten Weg 8a. 

Gegebenenfalls gibt es an der Abendkasse noch Resttickets.