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21. Januar 2026 Ausgehen in Magdeburg - Tipps für Veranstaltungen und Freizeit für Mittwoch

Wissen, Literatur, Humor, Puppentheater, Kunst und mehr - dies sind Themen am Mittwoch, 21.1.2026, in Magdeburg.

Von Martin Rieß Aktualisiert: 14.01.2026, 23:58
Antonio Roselli ist Literaturwissenschaftler an der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität. Er spricht in der Stadtbibliothek zur Darstellung des Luftkriegs in der Literatur.
Antonio Roselli ist Literaturwissenschaftler an der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität. Er spricht in der Stadtbibliothek zur Darstellung des Luftkriegs in der Literatur. Foto: OVGU

Magdeburg - Auch für Mittwoch, den 21. Januar 2026, hält Magdeburg ein Programm bereit. Die Volksstimme hat auf dieser Seite einige Tipps zusammengetragen.

Was ist (sonst noch) los in Magdeburg?

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„Luftkrieg in der Literatur – Zwischen Ästhetik, Ethik und Polemik“ in Magdeburger Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek Magdeburg lädt am Mittwoch, 21. Januar 2026, zu einem Vortrag über die literarische Verarbeitung des Luftkriegs ein. Unter dem Titel „Luftkrieg in der Literatur – Zwischen Ästhetik, Ethik und Polemik“ beleuchtet der Literaturwissenschaftler Dr. Antonio Roselli, wie Autorinnen und Autoren Erfahrungen von Zerstörung und Trauma erzählbar machen.

Im Mittelpunkt stehen Werke wie W. G. Sebalds essayistische Auseinandersetzung „Luftkrieg und Literatur“ von 1999 sowie Alexander Kluges fiktional-dokumentarische Erzählung „Der Luftangriff auf Halberstadt am 8. April 1945“. Der Vortrag zeigt, wie literarische Texte zwischen Fakt und Fiktion, zwischen Empathie und Distanz neue Perspektiven auf Kriegserfahrungen entwickeln und zugleich das kulturelle Gedächtnis prägen.

Die Veranstaltung findet von 17 bis 19 Uhr in der Zentralbibliothek am Breiten Weg 109 statt und ist Teil der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“. Sie entsteht in Kooperation mit dem Programm „Studieren ab 50“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; eine Teilnahme ist unabhängig vom begleitenden Seminar möglich.

Satirischer Jahresrückblick mit Sebastian und Tobias Hengstmann

Auch am 21. Januar 2026 präsentieren Sebastian und Tobias Hengstmanns um 19.30 Uhr ihren satirischen Jahresrückblick im Kabarett "...nach Hengstmanns" im Breiten Weg 37. In gewohnt bissiger Manier nehmen die Brüder das vergangene Jahr unter die Lupe – ein Jahr voller Frechheiten, Unverschämtheiten und jener ungekonnter Unmöglichkeiten, die nur das echte Leben hervorbringt.

Mit spitzer Zunge und treffsicherem Humor lassen die Hengstmanns die medialen, politischen und gesellschaftlichen Ereignisse Revue passieren. Kopfschütteln ist ausdrücklich erlaubt, Fassungslosigkeit beinahe garantiert – doch vor allem darf gelacht werden. Vielleicht mischt sich sogar ein Gast unter die satirischen Beobachter. Sicher sei: Ernst wird es höchstens für die Pointen, nie für die Stimmung, so eine Ankündigung.

Tickets waren zum Redaktionsschluss für die Magdeburger Vorstellungen am 25. und 29. Januar um 19.30 Uhr zu haben. Für weitere Vorstellungen waren die Eintrittskarten im Vorverkauf vergriffen.

Vernissage „Magdeburg dafür! Rückblick auf die Interkulturellen Wochen 2025“ im Magdeburger Einewelthaus

Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. eröffnet am Mittwoch, 21. Januar 2026, im einewelt haus Magdeburg die Ausstellung „Magdeburg dafür! Rückblick auf die Interkulturellen Wochen 2025“. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr und ist Teil der Aktionswochen „Eine Stadt für Alle“.

Die Schau bietet einen Überblick über die Interkulturellen Wochen des vergangenen Jahres und dokumentiert das Engagement von Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen für ein offenes und solidarisches Zusammenleben in Magdeburg. Fotos, Projekte und Materialien erinnern an Aktionen, Begegnungsformate und Veranstaltungen, die 2025 in der Stadt stattfanden.

Gleichzeitig richtet die Ausstellung den Blick nach vorn: Während der Eröffnung wird ein erster Einblick in die Planungen für die Interkulturellen Wochen 2026 gegeben. Die Veranstalter:innen wollen Austausch ermöglichen und Interessierte miteinander vernetzen.

Ort der Veranstaltung ist das Einewelthaus Magdeburg, Schellingstraße 3–4. Die Ausstellung ist bis zum 28. Februar 2026 im Saal des Hauses zu sehen. Eine Anmeldung unter https://eveeno.com/Ausstellung_Magdeburg_dafuer zur Teilnahme ist erwünscht.

„Josef Schaf will auch einen Menschen“ im Magdeburger Puppentheater

Das Puppentheater Magdeburg zeigt die Bühnenfassung des Kinderbuchs „Josef Schaf will auch einen Menschen“ von Kirsten Boie in einer Dramatisierung von Miriam Locker für Zuschauerinnen und Zuschauer ab sechs Jahren. Regie führt Hans-Jochen Menzel, die Ausstattung stammt von Udo Schneeweiß, die Puppen von Peter Lutz und Udo Schneeweiß. Gespielt wird von Paul Hentze und Svea Schiedung.

Die Inszenierung verkehrt das bekannte Verhältnis zwischen Mensch und Tier: In dieser Welt besitzen Tiere Haustiere – Menschen –, die sie füttern, ausführen und versorgen. Im Mittelpunkt steht Josef Schaf, der sich sehnlich einen eigenen Menschen wünscht. Sein Wunsch erfüllt sich, als ihm zum Geburtstag ein kleiner Harmlos-Mensch namens Bubi geschenkt wird. Josef übernimmt Verantwortung, doch nicht alles läuft so problemlos, wie er sich das vorgestellt hat. Die Produktion verbindet humorvolle Situationen mit hintergründigen Fragen nach Freiheit, Fürsorge und Verantwortung.

Das Stück feierte 2024 Premiere und wird ab dem 18. Januar mit mehreren Terminen im Puppentheater an der Warschauer Straße gezeigt. Karten gab es zum Redaktionsschluss noch für Vorstellungen m 18.1. um 16.30 Uhr, am 19.1. um 9 Uhr, am 21.1. um 9 und 10.30 Uhr und am 20. und 22.1. um 10.30 Uhr.

„Update Arbeit: Land ohne Arbeitskräfte? Wie wir das verhindern können“ im Magdeburger Moritzhof

Mit der Veranstaltung „Update Arbeit: Land ohne Arbeitskräfte? Wie wir das verhindern können“ lädt die SPD-Landtagsfraktion am Mittwoch, 21. Januar 2026, 19 Uhr, zum öffentlichen Gespräch auf den Moritzhof ein. Im Mittelpunkt stehen die wachsenden Herausforderungen des Arbeitsmarkts in Sachsen-Anhalt.

Schon heute fehlen in zahlreichen Branchen qualifizierte Beschäftigte, Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt, gleichzeitig beschleunigen Digitalisierung und Strukturwandel den Bedarf an neuen Kompetenzen. Die Folgen spüren Betriebe ebenso wie Verbraucherinnen und Verbraucher, etwa wenn Dienstleistungen eingeschränkt werden oder Handwerksbetriebe keinen Nachwuchs finden.

Gemeinsam mit Petra Grimm-Bene, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, möchte die Fraktion diskutieren, wie der Bedarf an Fachkräften gedeckt und Mitarbeitende langfristig gehalten werden können. Zur Debatte stehen unter anderem Fragen nach angemessenen Arbeitsbedingungen und Löhnen, nach passgenauer Ausbildung über alle Branchen hinweg sowie nach Möglichkeiten der Integration von zuwandernden Arbeitskräften.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Magdeburg als traditionellem Industrie- und Wissenschaftsstandort. Um wirtschaftliche Stärke zu sichern, sollen Strategien für einen zukunftsfesten Industriestandort vorgestellt und gemeinsam weitergedacht werden.

Krimilesung mit Angélique und Andreas Kästner bei Thalia im Magdeburger Alleecenter

Das Thalia-Buchhaus im Allee-Center Magdeburg in der Ernst-Reuter-Allee 11 veranstaltet am Mittwoch, 21. Januar 2026, eine Krimilesung mit dem Autorenduo Angélique und Andreas Kästner. Beginn ist um 20.15 Uhr.

Die beiden stellen ihren neuen Roman „Tatort Hafen – Die letzte Fähre nach Dockland“ vor, der Teil ihrer Krimireihe rund um Ermittlungen im Hamburger Hafenmilieu ist. Die Handlung führt erneut nach St. Pauli und beleuchtet kriminelle Netzwerke sowie die Arbeit von Polizei und Ermittlerteam.

„Natur im Fokus – 150 Jahre Sammeln und Erleben“ - Vernissage im Museum für Naturkunde Magdeburg

Das Museum für Naturkunde zeit derzeit die Jubiläumsausstellung „Natur im Fokus – 150 Jahre Sammeln und Erleben“. Mit dieser Vernissage feiert das älteste Museum Magdeburgs seine Gründung im Jahr 1875, als engagierte Bürger ihre naturwissenschaftlichen Sammlungen dem Naturwissenschaftlichen Verein übergaben und damit den Grundstein für das heutige Haus legten.

Die Ausstellung zeigt die Vielfalt der Bestände – von Tier-, Pilz- und Pflanzenpräparaten über Mineralien und Gesteine bis hin zu historischen Schriften. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Museen heute mit jahrhundertealten Sammlungen umgehen, wie sie bewahrt, erforscht und digital zugänglich gemacht werden. Zugleich richtet die Schau den Blick in die Zukunft: Sie zeigt, welche Bedeutung das Sammeln und Bewahren im digitalen Zeitalter erhält und wie das Engagement der Magdeburger Bürgerschaft diese Tradition weiterträgt. Die Ausstellung läuft bis zum 31. Mai 2026.

„Seltenland – Philipp Wewerka und Gäste“ im Magdeburger Forum Gestaltung

Im Magdeburger Forum Gestaltung ist eine Ausstellung zu Philipp Wewerka anlässlich seines 60. Geburtstags zu sehen. „Seltenland – Philipp Wewerka und Gäste“ zeigt Werke des Malers und Zeichners in der Ausstellungshalle.

Im Zentrum stehen Zeichnungen und Blätter, die Wewerkas Sehnsucht nach Aufbruch und Entgrenzung thematisieren. Züge, Flugzeuge, Raketen, Unterseeboote und andere Fahrzeuge fungieren als Spiegel innerer Welten.

Aus über 800 Arbeiten wählte das Wewerka Archiv eine repräsentative Auswahl. Die meist kleinformatigen Blätter sind beidseitig mit Blei- und Buntstift gestaltet, seriell angelegt und detailreich. Philipp Wewerka wurde 1965 in St. Louis, Missouri geboren, wuchs in Berlin und Weißenseifen auf und entwickelte eine eigenständige zeichnerische Handschrift. Seine Arbeiten waren unter anderem im Georg Kolbe Museum, im Künstlerhof Roofensee und im Kölner Diözesanmuseum Kolumba zu sehen. Wewerka war an zahlreichen Projekten des Vereins „akku – Autismus, Kunst und Kultur“ beteiligt.

Neben Wewerka zeigen vier zeitgenössische Künstler ihre Arbeiten. Ulrike Damm präsentiert eine raumgreifende Textinstallation zu ihrem Roman Die Poesie des Buchhalters. Karita Guzik steuert Gedichte bei, die sich einer festen Lesart entziehen. Igor Levit interpretiert in einer Videoinstallation Saties repetitive Komposition und verknüpft sie mit Wewerkas Arbeiten, während Stefan Ringelschwandtner mit dem Film Sunday Gaze eine Schule des Hinsehens eröffnet.

"Seltenland – Philipp Wewerka und Gäste" wird im Forum Gestaltung in der Brandenburger Straße 9a gezeigt. Die Schau läuft bis zum 8. Februar und ist mittwochs bis sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung zugänglich.

Kurzführung im Kunstmuseum Magdeburg

Für den kleinen Kunsthunger zwischendurch bietet das Kunstmuseum Magdeburg in der Regierungsstraße 4 bis 6 regelmäßig am Mittwoch halbstündige Führungen um 12.30 Uhr an.

Im Rahmen der Kunstpause werden einzelne Werke aus der Dauerausstellung oder aus einer Sonderausstellung dann von Kunstexperten erläutert.

Besuch in den Magdeburger Gruson-Gewächshäusern

Die Magdeburger Gruson-Gewächshäuser, gelegen in der Schönebecker Straße 129b, sind eine der bedeutendsten botanischen Einrichtungen der Region. Die Anlage wurde 1896 eröffnet und basiert auf der umfangreichen Pflanzensammlung des Magdeburger Industriellen Hermann Gruson, der im 19. Jahrhundert ein leidenschaftlicher Pflanzenliebhaber war.

Heute beherbergen die Gewächshäuser über 4.000 Pflanzenarten, die in zehn thematisch gestalteten Schauhäusern präsentiert werden. Die Gruson-Gewächshäuser sind von Dienstag bis Sonntag sowie feiertags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Ausverkauft in Magdeburg

Ausverkauft war bereits "Da sind wir aber immer noch" um 20 Uhr in der Magdeburger Zwickmühle in der Leiterstraße 2a und der Auftritt von Frieda Braun um 20 Uhr im Theater in der Grünen Zitadelle im Breiten Weg 8a. 

Gegebenenfalls gibt es an der Abendkasse noch Resttickets.