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17. April Ausgehen in Magdeburg - Events und Tipps für Veranstaltungen und Freizeit am Mittwoch

Kabarett, Schauspiel, Kunst und der FCM - dies und mehr sind Thema am Mittwoch, 17. April 2024, in Magdeburg.

Von Martin Rieß Aktualisiert: 16.04.2024, 08:25
Woyzeck im Schauspelhaus des Theaters Magdeburg.
Woyzeck im Schauspelhaus des Theaters Magdeburg. Foto: Theater Magdeburg/Kerstin Schomburg

Magdeburg - Auch für Mittwoch, den 10. April 2024, hält Magdeburg ein umfangreiches Programm bereit. Die Volksstimme hat auf dieser Seite einige Tipps zusammengetragen.

Was ist (sonst noch) los in Magdeburg?

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Woyzeck im Magdeburger Schauspielhaus

Das Schauspiel „Woyzeck“ nach Georg Büchner in einer Inszenierung von Jan Friedrich steht derzeit auf dem Spielplan des Magdeburger Schauspielhauses in der Otto-von-Guericke-Straße 64. Es geht um Franz Woyzeck, einem Soldaten, der als Diener für einen Hauptmann arbeitet. Um seine Familie zu unterstützen, nimmt er an medizinischen Experimenten teil, die seine Ernährung auf Erbsen reduzieren. Armut, Erniedrigungen und der Mangel an Nahrung führen zur Eskalation: In einem Anfall von Wahn tötet Woyzeck seine Freundin Marie.

Georg Büchner wurde von Zeitungsberichten über Frauenmorde zu diesem Drama inspiriert. In Jan Friedrichs Version wird die Geschichte in die Gegenwart transformiert und erinnert an Computerspiele. Das Publikum schlüpft in Woyzecks Perspektive und begleitet ihn durch eine Welt, in der Entscheidungsmöglichkeiten immer weiter eingeschränkt werden.

Vorstellungen sind  für den 16.4. um 18 Uhr, den 17. April um 11 Uhr sowie um 19.30 Uhr für den 19.4. und 9.5. geplant. 

„Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale“ in der Stadtbibliothek

Die Ausstellung „Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale“ wird derzeit in Magdeburg gezeigt. Besichtigt werden kann sie in der Magdeburger Stadtbibliothek im Breiten Weg 109 montags bis freitags von 10 bis 19 und sonnabends bis 13 Uhr.

Die Ausstellung thematisiert die Auswirkungen der Treuhandpolitik auf die Beschäftigten der ehemals Volkseigenen Betriebe, ihre Erlebnisse und Erfahrungen. Gezeigt werden 25 lebensgroße Porträts, die Einblicke in persönliche Schicksale bieten, die beispielhaft für viele andere stehen. Kurze Audiosequenzen mit O-Tönen der damals Betroffenen geben die Stimmung jener Tage ungeschminkt wieder. Mit den Porträtierten werden gleichzeitig die früheren Kombinate und Branchen vorgestellt. Kritisch wird der Umgang der Treuhand mit dem DDR-Volksvermögen historisch und politisch analysiert, etwa durch den Wirtschaftshistoriker Jörg Roesler, die Politiker Christa Luft, Hans Modrow und Bodo Ramelow sowie den DDR-Oppositionellen Bernd Gehrke.

"Rebellinnen - Fotografie. Underground. DDR." im Kunstmuseum Magdeburg im Kloster Unser Lieben Frauen

"Rebellinnen - Fotografie. Underground. DDR." heißt ein Film von Pamela Meyer-Arndt, der am 17.4. im Kunstmuseum Magdeburg in der Regierungsstraße 4 bis 6 gezeigt wird. Beginn ist um 19 Uhr.

Tina Bara, Cornelia Schleime und Gabriele Stötzer sind Rebellinnen. Als junge Frauen in den 1970ern und 80ern in der DDR sind die Drei voller Sturm und Drang und ohne Furcht. Sie wollen frei sein – und weil das nicht geht, zumindest die Kunst machen, die ausdrückt, was sie fühlen. Ihre Bilder erzählen auf berührende Art und Weise von ihrem Ausgeliefert-Sein in einem System, das viele junge kreative Menschen unterdrückt. Als der Konflikt mit der Staatssicherheit eskaliert, müssen sie sich entscheiden: Bleiben oder gehen. Der Film von Pamela Meyer-Arndt gibt einen neuen Blick frei auf die Kunst und das Leben dieser drei faszinierenden Frauen.

Werke von Gabriele Stötzer sind in der Ausstellung "unverschämt rebellisch" zu sehen.

„Nicht von schlechten Eltern“ im Kabarett "... nach Hengstmanns"

„Nicht von schlechten Eltern“ ist ein Stück überschrieben, das derzeit auf dem Spielplan des „... nach Hengstmanns“ im Breiten Weg 37 in Magdeburg steht. Vorstellungen finden unter anderem am 17. und 25. April und 8. und vom 16. bis 18. Mai jeweils um 19.30 Uhr statt. 

Sebastian und Tobias Hengstmann standen am 8. November 2003 das erste Mal gemeinsam mit einem eigenem Kabarettprogramm auf der Bühne. „Und gemäß der Losung ,Wir spielen so lange die Verwandten reichen!’ gab es einige Folgetermine, die tatsächlich bis heute reichen“, heißt es in einer Ankündigung zum aktuellen Programm.

Das Jubiläums-Kabarettprogramm wird keine Lesung aus dem aus diesem Anlasse verfassten Buch oder ein „Best Of-Programm“, es wird eine Mischung aus beidem. Als die beiden 2022 die „Tuttlinger Krähe“ gewannen, lobte die Jury: Die beiden Kabarettisten spielen sich „ihre Pointen wie Bälle mühelos zu, chargieren beim Timing perfekt, als sei ihr Programm computergetaktet“.

In der Magdeburger Zwickmühle heißt es „An Mut sparet nicht“

Das Programm „An Mut sparet nicht noch Mühe“ steht auf dem Spielplan im Kabarett „Magdeburger Zwickmühle“. Auf der Bühne stehen Thomas Müller und Hans-Günther Pölitz.

In eigenen sowie Beiträgen von Olaf Kirmis, Wolfgang Schaller und Renaldo Tolksdoerfer gehen sie der Frage nach, was heutzutage eigentlich Mut ist. In einer Ankündigung heißt es unter anderem: „Mut kann durchaus auch in die Hose gehen. Die Menschen in der DDR gingen 1989 mit Heldenmut auf die Straße. Und die Quittung kriegten sie später. Sie gingen ein. In die BRD. Unterwegs verloren sie von ihrem Heldenmut leider das ,den‘ und es blieb nur noch Hel...mut übrig. Das führte zu Kleinmut, Missmut und Unmut. Jetzt haben sie Angst wieder auf die Straße zu gehen. Auf dieser steht jetzt eine Ampel, die aber nichts geregelt bekommt. Dafür aber die Quittung: Rechts bekommt immer mehr Vorfahrt.“

„An Mut sparet nicht noch Mühe“ steht unter anderem auf dem Spielplan für die Zwickmühle in der Leiterstraße 2a jeweils um 20 Uhr vom 17. und 18. April, am 2. und 3. und vom 22. bis 25. Mai sowie am 5., 6., 12., 14., 15., 20. und 22. Juni.

"Die Metamorphose der Plastiktüte" im MDR-Landesfunkhaus

Die Künstlerin Patricia Kranz präsentiert unter dem Titel "Die Metamorphose der Plastiktüte" eine Ausstellung mit Fotografien und Objektkunst im MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt in der Stadtparkstraße 8 in Magdeburg. Die Ausstellung, Teil der Reihe "Kunst im Funkhaus", läuft bis zum 20. Mai.

Kranz beschäftigt sich seit 2008 intensiv mit dem Thema Plastiktüten und transformiert diese durch verschiedene technische Verfahren in skulpturale Wand- und Bodenobjekte. Ihre fotografische Arbeit konzentriert sich nun auf die Makroansichten dieser Objekte, die zu abstrakten, farbigen Bildwelten führen. Die Ausstellung präsentiert Werke aus den Werkserien "Networks" und "Splash". Kranz beschreibt ihre Herangehensweise als Verbindung von bildhauerischer Arbeit und fotografischem Medium, wodurch sie ihre Objekte in die Zweidimensionalität zurückführt. Die Ausstellung bietet Einblicke in die vielfältigen transformatorischen Prozesse und die malerischen Qualitäten ihrer Arbeiten.

Die Anfänge des Fußballsports in Magdeburg und der Magdeburger Fußball- und Cricket-Club Victoria

Wie der Fußballsport nach Deutschland gekommen sein soll, ist spätestens seit der Film-premiere von „Der ganz große Traum“ weithin bekannt. Doch wann und wie begannen die Magdeburger das Fußballspiel? Am Mittwoch, den 17. April 2024, um 18 Uhr werden die beiden Experten für Sportgeschichte Roland Uhl und Dr. Michael Thomas im Ausstellungs- und Vortragsraum der Abteilung Magdeburg die Anfänge des Fußballsports in Magdeburg beleuchten.

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort ist das Landesarchiv in der Brückstraße 2.

Passionsweg Blauweiß auf den Spuren des größten FCM-Siegs 1974

Am 8. Mai 1974 gelang dem 1. FC Magdeburg das Unglaubliche: Als erste und einzige Mannschaft aus der DDR gewannen sie vor nicht einmal 5.000 Zuschauer:innen in Rotterdam gegen den AC Mailand den Europapokal der Landesmeister. Auf dem Weg dorthin besiegten sie Breda, Ostrava, Stara Zagora und Lissabon. Mit dem “Passionsweg Blau-Weiß” nehmen verschiedene Akteure angeführt von Nadja Gröschner noch einmal mit auf diese Reise und wollen mit den Teilnehmern gemeinsam in das Jahr 1974 eintauchen: Immer dabei ist eine Nachbildung des Pokals, den die Stars des Abends gegen 22 Uhr in die Höhe recken durften.

Lesen Sie auch: Rundgang zum Europapokal-Sieg - das sind Spuren des FCM-Triumphs von 1974 in Magdeburg

Die Karten müssen im Vorverkauf an der Theaterkasse im Opernhaus oder online beim Theater Magdeburg erworben werden. Premiere hat der „Passionsweg Blau-Weiß“ am Dienstag , 16. April, um 19 Uhr. Weitere Rundgänge sind bislang für den 17., 23., 24. und 30. April jeweils um 19 Uhr, für den 4. Mai um 15 Uhr und dann noch einmal für den 17. Mai um 19 Uhr vorgesehen. Start der Führungen ist am Haupteingang des früheren Centrum-Warenhauses – heute Galeria – im Breiten Weg 128.

Ringvorlesung an der Uni "Flößerei - immaterielles Kulturerbe in Sachsen-Anhalt, Deutschland, Europa und weltweit"

Am 17. April startet an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg die diesjährige Vorlesungsreihe "Flößerei - immaterielles Kulturerbe in Sachsen-Anhalt, Deutschland, Europa und weltweit". In sechs Vorlesungen und einer abschließenden Exkursion werden Geschichte, Erfahrungen, Produktionsweisen und Transporte des Baumaterials und Energieträgers Holz auf den Flüssen Sachsen-Anhalts, Deutschlands und der Welt behandelt. Dozent ist Dr. Frank Thiel, Diplomphysiker, Präsident der International Association of Timber Rafting, 2. Vorsitzender der Deutschen Flößerei-Vereinigung, Vorsitzender des Fördervereins Elsterfloßgraben e.V. und Leiter der Fachgruppe Elbeflößer im Kultur- und Heimatverein Magdeburg e.V.

Die Vorlesungen finden jeweils Mittwochs (17.4., 24.04., 08.05., 22.05., 29.05.) in der Zschokkestraße 32, Gebäude 40, Raum 025 von 13.15 bis 14.45 Uhr statt, die Exkursion (12.06.) beginnt um 10.00 Uhr an der Lukasklause am Petriförder. Die Semestergebühren für das gesamte Programm im Seniorenstudium in Höhe von 75 Euro sind an die Otto-von-Guericke-Universität vor Beginn deder Veranstaltung zu entrichten. Das Antragsformular für die Anmeldung sowie die Informationen rund um das Studium und die Zahlungsmodalitäten finden Sie unter www.ovgu.de/studierenab50 oder per Mail unter seniorenstudium@ovgu.de oder der Rufnummer 0391-67-56522.

Kulturelles Appetithäppchen im Kunstmuseum Magdeburg

Die mittwochs stattfindende Mittagspausen-Führung versorgt die Besucher des Kunstmuseums Magdeburg mit kulturellen Appetithäppchen. Ein Kunstwerk der Sammlung oder einer Ausstellung steht im Mittelpunkt der Führung und wird intensiv besprochen - das Richtige, für den kleinen Kunst-Hunger unter der Woche.

Termin ist auch diesen Mittwoch. Die halbstündige Führung beginnt um 12.30 Uhr. Das Kunstmuseum Magdeburg im Kloster Unser Lieben Frauen befindet sich in der Regierungsstraße 4 bis 6.

Partys in Magdeburg

Dienstag bis Sonntag gibt es Party im Flower Power. Ab 19 Uhr hat das Lokal mit Tanzfläche im Breiten Weg 252 geöffnet.

Ab DJs 19 Uhr legen am 17. April DJs im Stübchen der Festung im Hohepfortewall auf. "Luises Garten" ist nämlich für die kalten Tage ins Stübchen gezogen und lockt mit gemütlichem Ambiente und feinsten Beats aus der Region. Mit dabei sind dieses Mal JaMo, Renard und "Gewagt und Maßgeschneidert".