1. Februar 2026 Ausgehen in Magdeburg - Tipps zu Events, Freizeit und Veranstaltungen am Sonntag
Konzerte, Schauspiel und Kunst - ein Blick in den Veranstaltungskalender für Magdeburg am Sonntag, dem 1.2.2026.

Magdeburg - Vielfalt bietet der Veranstaltungskalender für Magdeburg am Sonntag, 1.2.2026.
Wer noch etwas zum Ausgehen am frühen Sonntagmorgen sucht - Gelegenheit bieten die Clubs in Magdeburg. Die Volksstimme hat Tipps für Partys in Magdeburg auf einer eigenen Seite zusammengestellt.
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Berliner Vocaphoniker im Theater in der Grünen Zitadelle in Magdeburg
Am Sonntag, den 1. Februar 2026, um 15 Uhr präsentieren die Berliner Vocaphoniker im Theater in der Grünen Zitadelle in Magdeburg ihr Programm "Berlin – New York und zurück". In der besonderen Atmosphäre des Hauses am Breiten Weg 8A entführt das Ensemble sein Publikum in die musikalische Welt der Goldenen Zwanzigerjahre und der Zeit danach.
Auch interessant: Tickets zu diesem Konzert gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.
Im Mittelpunkt der neuen Show stehen Tonfilmschlager, Couplets und Swingmelodien aus einer Epoche, die bis heute fasziniert. Die Berliner Vocaphoniker schöpfen dabei aus dem reichen musikalischen Erbe dieser Zeit und lassen bekannte Namen wie die Comedian Harmonists ebenso erklingen wie Werke von Werner Richard Heymann, Friedrich Hollaender, Bertolt Brecht und Kurt Weill. Auch Komponisten wie Oscar Straus und Paul Abraham, die als Mitbegründer der Berliner Jazzoperette gelten, finden ihren Platz im Programm. Darüber hinaus wird an die Weintraub Syncopators erinnert, die als erste deutsche Jazzband von internationalem Rang Geschichte schrieben und in den 1930er-Jahren auf Tourneen durch Europa, die Sowjetunion sowie bis nach Japan und Australien reisten.
Das Ensemble folgt den Spuren dieser Künstler von Berlin über das Exil in Amerika und wieder zurück nach Deutschland. Dabei gehen die Berliner Vocaphoniker der Frage nach, wie sich Musik und Stil nach der Vertreibung aus Deutschland in der Neuen Welt weiterentwickelten und welche Einflüsse aus Hollywood, Broadway und amerikanischem Jazz wieder nach Europa zurückkehrten.
"Minihorror" im Schauspielhaus des Theaters Magdeburg
Obwohl draußen die Welt aus den Fugen gerät, scheint im Inneren zunächst alles erstaunlich stabil. Mini und Miki fühlen sich seit dem Kauf ihrer neuen Küchenplatte bei Ikea ganz okay. Sie stehen morgens auf, trinken Kaffee, arbeiten zu Hause oder im Büro und bemühen sich auf Partys um gemeinsame Gesprächsthemen. Als Menschen, die nicht „von hier“ sind, versuchen sie dazuzugehören, ohne dabei aufzufallen. Doch die vermeintliche Normalität bekommt Risse.
Auch interessant: Tickets zu dieser und weiteren Vorstellungen gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.
In "Minihorror" erzählt Barbi Marković von den kleinen und großen Bedrohungen, die sich in den Alltag einschleichen. Miki verstrickt sich in eine toxische Beziehung mit einer Babykatze, während Mini von einem gesichtslosen Kitzelmonster verfolgt wird, das sie seit ihrer Kindheit nicht loslässt. Zwischen scheinbar harmlosen Routinen und absurden Albträumen entfaltet sich eine Erzählwelt, in der Banales und Unheimliches untrennbar miteinander verbunden sind. Marković beschreibt Paaralltag, migrantische Lebenswirklichkeiten und jene flüchtigen Momente, in denen sich abzeichnet, dass eine Katastrophe bevorstehen könnte.
Für diese präzisen, verstörenden und zugleich humorvollen Texte wurde Barbi Marković 2024 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Am Theater Magdeburg kommen ihre Geschichten nun erstmals in Deutschland auf die Bühne. Die Inszenierung lädt dazu ein, genau hinzusehen, wo das Alltägliche kippt und aus kleinen Irritationen leiser Horror entsteht.
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Minihorror ist eine deutsche Erstaufführung und wird für Zuschauerinnen und Zuschauer ab 15 Jahren empfohlen. Vorstellungen finden am 1. Februar sowie am 6. März jeweils um 19.30 Uhr im Schauspielhaus des Theaters Magdeburg in der Otto-von-Guericke-Straße 64 statt.
"Die französische Verbindung" im Magdeburger Gesellschaftshaus
Die Sonntagsmusik nimmt am 1.2. ab 11 Uhr im Gesellschaftshaus in der Schönebecker Straße 129 mit auf eine musikalische Reise ins Paris des 18. Jahrhunderts ein. Unter dem Titel "Die französische Verbindung" steht das 610. Konzert der Reihe ganz im Zeichen zweier herausragender Komponisten ihrer Zeit: Georg Philipp Telemann und Jean-Philippe Rameau.
Im Jahr 1737 folgte Telemann Einladungen aus französischen Musikkreisen und reiste nach Paris. Dort erlebte er aus nächster Nähe den Aufstieg Jean-Philippe Rameaus, eines der bedeutendsten Musikgenies der Epoche, und die tiefgreifende lyrische und musikalische Erneuerung der französischen Musikkultur. Zu den Werken, die Telemann vermutlich während dieses Aufenthalts komponierte, zählen die Nouveaux quatuors, eine seiner bekanntesten Sammlungen, in der sich seine besondere Verbundenheit zur französischen Musik widerspiegelt. Wenige Jahre später veröffentlichte Rameau seine Pièces de clavecin en concert, die als gewichtiger Beitrag zur Kammermusik des 18. Jahrhunderts gelten.
Das niederländische Ensemble L’Armonia Sonora nimmt das Publikum mit in diese spannende musikalische Begegnung. Unter der Leitung der Gambistin Mieneke van der Velden musizieren Vicente Romera Carillero an der Traversflöte, Noyuri Hazama an der Violine, Mieneke van der Velden an der Viola da gamba sowie Siebe Henstra am Cembalo. In historisch informierter Aufführungspraxis lassen sie die Klangwelt des Pariser Musiklebens jener Zeit lebendig werden.
Auf dem Programm stehen Georg Philipp Telemanns Quadri in A-Dur TWV 43:A3 und D-Dur TWV 43:D3 aus den Nouveaux quatuors von 1738 sowie zwei Konzerte aus Jean-Philippe Rameaus Pièces de clavecin en concert.
Konzert in der Magdeburger Kreuzkirche
Am Sonntag, den 1. Februar 2026, lädt ein Konzert mit doppeltem Genuss um 15 Uhr in die Kirche in der Flachsbreite 17 in Magdeburg ein. Der Nachmittag verbindet Musik, Gemeinschaft und kulinarische Gemütlichkeit zu einem besonderen Erlebnis.
Im ersten Teil erklingen geistliche Lieder in der Kirche, interpretiert von der Sängerin Undine Dreißig und dem Geiger Marco Reiß. Mit Gesang und Violine entfalten sie eine ruhige, besinnliche Atmosphäre, die Raum für Innehalten und Zuhören schafft. Die musikalische Auswahl lädt dazu ein, sich auf die Tiefe und Spiritualität der Lieder einzulassen.
Im Anschluss setzt sich das Konzert im Gemeinderaum fort. Dort stehen Winterlieder im Mittelpunkt, begleitet von Kaffee und Kuchen. In entspannter Umgebung entsteht so ein offener, persönlicher Rahmen, in dem Musik und Begegnung zusammenfinden und der Nachmittag einen geselligen Ausklang erhält.
Sonderausstellung „Neuigkeiten von Gestern“ im Forum Gestaltung
Im Forum Gestaltung in der Brandenburger Straße 10 läuft die Sonderausstellung „Neuigkeiten von Gestern“. Die Ausstellung widmet sich Magdeburgs Weg zur großen „Deutschen Theaterausstellung“ der Jahre 1925 bis 1927 und präsentiert eine wachsende Installation mit Fotos, Figurinen und zahlreichen historischen Dokumenten. Sie beleuchtet die künstlerischen Visionen, Ideen und Konflikte, die die Vorbereitungen der damals international beachteten Ausstellung prägten, und erinnert zugleich an den Pionier Wilhelm Deffke, der 1925 als Direktor der Magdeburger Kunstgewerbe- und Handwerkerschule maßgeblich die gestalterischen Konzepte prägte.
Die Sonderausstellung läuft bis zum 31. Dezember 2027 und kann mittwochs bis sonntags von 14 bis 18 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei. Die Installation wird während der gesamten Laufzeit stetig erweitert und bildet zugleich den Auftakt für ein geplantes „Festival der Moderne“ im Jahr 2027, das das hundertjährige Jubiläum der Deutschen Theaterausstellung feiern
"The Rhinoceros in the Room oder ein Märchen von Banalität und Bösem" im Kunstmuseum Magdeburg
Ein überlebensgroßes Rhinozeros beherrscht den Kirchenraum und verstellt den Blick auf die romanische Architektur, während Musik aus allen Richtungen den Raum durchzieht. Mit "The Rhinoceros in the Room oder ein Märchen von Banalität und Bösem" entwickelt der in Berlin lebende israelisch-deutsche Künstler Itamar Gov eine interdisziplinäre Installation für den mittelalterlichen Kirchenraum des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen in der Regierungsstraße 4–6.
Ausgangspunkt bildet ein Theaterstück von Eugène Ionesco, in dem sich Menschen in Nashörner verwandeln und so gesellschaftliche Konformität und Widerstand spiegeln. Der daraus abgeleitete Begriff des Sich-Rhinocerisierens beschreibt Prozesse, in denen Individuen und Gesellschaften autoritären Strömungen folgen und deren gewalttätige Folgen hinnehmen. Vor diesem Hintergrund thematisiert die Arbeit Mythos, Autoritarismus und demokratische Resilienz. Eine raumfüllende Mehrkanalkomposition von Bruno Delepelaire für acht Celli und Gesang lässt klassische Melodien, ein Wiegenlied, Textzeilen aus Goethes Erlkönig sowie Klänge aus dem hebräischen Hitragut von Paul Ben-Haim hervortreten.
Diese musikalischen Ebenen treten in einen fortwährenden Wechsel zwischen sanfter Beruhigung und alarmierendem Horror. Traum und Alptraum durchziehen das Kirchenschiff und verknüpfen sich mit dem Untertitel der Installation, der an den Ausdruck der Banalität des Bösen von Hannah Arendt erinnert.
Die Präsentation wird in der ehemaligen Klosterkirche bis zum 11. März 2026 gezeigt.
Ausflug in die Magdeburger Parks
In den Magdeburger Parks lässt sich zu jeder Jahreszeit die Natur entdecken. Neben den großen Parks haben auch kleinere Anlagen ihre Reize. Die Volksstimme hat Park-Porträts zusammengetragen.
Für Ihre Planung: Die aktuelle Wettervorhersage für Magdeburg
Zu den beliebtesten Parks in Magdeburg gehören der Rotehornpark, der Herrenkrug, der Klosterbergegarten und der Elbauenpark. Sie gehören auch zum touristischen Netzwerk der Gartenträume Sachsen-Anhalt, in der herausragende Parkanlagen organisiert sind.
Ausverkauft und Restplätze in Magdeburg
Kein Ticket gab es zum Redaktionsschluss für das Ballett "Ein Sommernachtstraum" um 16 Uhr im Opernhaus des Theaters Magdeburg am Universitätsplatz 9. Ausverkauft war auch das Konzert mit Final Stap um 17 Uhr in der Sudenburger Feuerwache in der Halberstädter Straße 140.
Gegebenenfalls sind an der Tages- oder Abendkasse Restkarten erhältlich.