24. Januar Ausgehen in Magdeburg - Tipps und Ideen zu Events und Veranstaltungen am Samstag
In Magdeburg bietet der Programmkalender am 24.1.2026 unter anderem Konzerte, Oper, Schauspiel und den Nachtflohmarkt.

Magdeburg - Auch Samstag, der 24. Januar 2026, bietet in Magdeburg Programm. Die Volksstimme hat Tipps zusammengetragen.
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"Kammermusik: Pilger auf Erden" im Magdeburger Gesellschaftshaus
Stimmen aus sechs individuellen Klangfarben formen bei diesem Abend ein gemeinsames musikalisches Erzählen über Glauben, Sehnsucht und Zeit. Das Vokalsextett Singer Pur präsentiert unter dem Titel "Kammermusik: Pilger auf Erden" ein Programm, das geistliche und weltliche Vokalmusik aus mehreren Jahrhunderten miteinander verbindet. Am Sonnabend, dem 24.01.2026, erklingt das Konzert um 19.30 Uhr im Gesellschaftshaus in der Schönebecker Straße 129.
Auch interessant: Tickets sind unter anderem im Medienpunkt der Volksstimme in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg im Vorverkauf erhältlich.
Cordula Kraetzl übernimmt den Sopranpart, Christian Meister, Marcel Hubner und Manuel Warwitz singen die Tenorstimmen, Jakob Steiner den Bariton und Silas Bredemeier den Bass. Werke von Josef Gabriel Rheinberger, Anton Bruckner, William Byrd, Ralph Vaughan-Williams und weiteren Komponisten spannen einen Bogen von der Frührenaissance bis ins 20. Jahrhundert. Im ersten Teil rückt romantische geistliche Musik des 19. Jahrhunderts in den Mittelpunkt, die das Ensemble seit Beginn seiner Laufbahn begleitet.
Nach der Pause folgen Vokalwerke aus mehr als 500 Jahren Musikgeschichte, darunter zeitgenössische Arrangements und Kompositionen, die eigens für Singer Pur entstanden. Zahlreiche CD-Produktionen sowie Auszeichnungen wie Echo Klassik und Opus Klassik dokumentieren die stilistische Bandbreite des Ensembles, das sich zudem seit vielen Jahren in der musikalischen Bildungsarbeit engagiert.
"Der Barbier von Sevilla" im Opernhaus des Theaters Magdeburg
Mit schnellen Ensembles, prägnanten Arien und einer Handlung voller Verwicklungen erzählt "Der Barbier von Sevilla" von Liebe, List und gesellschaftlichen Rollenbildern. Gioachino Rossini komponierte die Oper in zwei Akten nach einem Libretto von Cesare Sterbini, das auf dem ersten Teil der Figaro-Trilogie von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais beruht.
Auch interessant: Tickets zu dieser und weiteren Vorstellungen gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.
Die italienisch gesungene Fassung mit deutschen Übertiteln erreicht ein Publikum ab zehn Jahren und kommt als Übernahme der Opéra de Lille nach Magdeburg. Regisseur Jean-François Sivadier rückt in seiner zeitgenössischen Lesart das Spiel der Figuren in den Mittelpunkt und legt dabei ihre Wünsche, Vorstellungen und inneren Konflikte offen.
Die Premiere ist am Sonnabend, dem 24.1.26, um 19.30 Uhr im Opernhaus am Universitätsplatz 9. Weitere Vorstellungen stehen am 7. und 28.2., um 19.30 Uhr, am 15.2. und 6.3. um 16 Uhr sowie am 8.3. um 18 Uhr auf dem Spielplan. Jeweils eine halbe Stunde vor Beginn werden im Café Rossini beim "Einblick" interessante Informationen zum Werk und zur Inszenierung geboten.
Night of Freestyle in Magdeburger Getec-Arena
Spektakuläre Sprünge, schnelle Abfolgen und technisch präzise Landungen bestimmen die Night of Freestyle in Magdeburg. Die Actionsport-Show läuft am Sonnabend, dem 24.1., in zwei Vorstellungen um 13 Uhr und 19 Uhr in der Getec-Arena in der Berliner Chaussee 32 und vereint internationale Athleten aus verschiedenen Freestyle-Disziplinen.
Auf dem Programm stehen unter anderem Freestyle Motocross, Mountainbike, BMX, Snowmobile, Quads und Scooter, ergänzt durch komplexe Trickkombinationen wie Frontflips, Body Varials und mehrfache Rotationen. Der deutsche Fahrer Maximus Wielopolski zeigt auf dem Mountainbike Triple Backflips und Double Frontflips, während der junge BMX-Athlet Wiktor Samojlik mit technisch anspruchsvollen Tricks Akzente setzt.
Auch interessant: Tickets zu diesen und weiteren Vorstellungen gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.
Für ein weiteres markantes Element sorgen die belgischen Sidecar-Fahrer Jason van Daele und Birgen Beernaert, die nach ihrer Weltpremiere des Sidecar-Backflips erneut gemeinsam auftreten. Die sportlichen Darbietungen verbinden sich mit einer groß angelegten Pyro- und Lasershow, die den Ablauf rhythmisch begleitet und visuelle Akzente setzt.
"40th Anniversary VOL. II“ mit der Hamburg Blues Band in der Sudenburger Feuerwache
Mehr als vier Jahrzehnte Bluesrock-Geschichte bündeln sich an diesem Abend zu einem gemeinsamen Programm. Die Hamburg Blues Band steht im Rahmen ihrer „40th Anniversary VOL. II“-Tour gemeinsam mit Gästen auf der Bühne und greift Songs aus über 40 Jahren Bandgeschichte auf. Am Sonnabend, dem 24.01.2026, beginnt das Konzert um 19 Uhr in der Sudenburger Feuerwache, Halberstädter Straße 140.
Auch interessant: Tickets zu dieser und weiteren Vorstellungen gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.
Angeführt wird die Formation von Sänger Gert Lange, begleitet von Reggie Worthy am Bass und Eddie Filipp am Schlagzeug. Als Gäste wirken der britische Gitarrist Krissy Matthews sowie der Mundharmonikaspieler Will Wilde mit, der Bluestraditionen mit Elementen aus Rock und Hardrock verbindet. Das Programm vereint Stücke der Hamburg Blues Band mit Titeln aus dem Repertoire der beteiligten Musiker und schlägt stilistische Bezüge zu Bands wie Led Zeppelin, Free und Deep Purple. Der Abend setzt auf das Zusammenspiel langjähriger Weggefährten und jüngerer Positionen innerhalb des Bluesrocks.
El Paniko und das Katastrophenorchester spielen in Magdeburger Festung Mark Udo Lindenberg
Bekannte Songs, markante Texte und ein klar erkennbarer Stil prägen den Auftritt von El Paniko und das Katastrophenorchester in Magdeburg. Die Formation widmet sich dem Werk von Udo Lindenberg und setzt dessen Honky-Tonk-orientierte Rockmusik in einer durchgehenden Live-Show um.
Am Sonnabend, dem 24.01.2026, beginnt ein Konzert um 20 Uhr in der Festung Mark, Hohepfortewall 1, Einlass ist ab 19 Uhr. Fünf Musiker und ein Frontmann in originalgetreuem Bühnenbild greifen Titel aus verschiedenen Phasen von Lindenbergs Karriere auf und strukturieren den Abend als zusammenhängendes Konzertformat mit einer Dauer von rund drei Stunden.
Auch interessant: Tickets zu diesem Konzert gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.
Gesang, Kostüm und Instrumentierung orientieren sich eng am Original, ohne auf eigene Akzente im Zusammenspiel zu verzichten. Das Programm führt durch bekannte Stücke und weniger präsente Titel und richtet sich an ein Publikum, das mit der Musik Lindenbergs vertraut ist.
"Faust – eine deutsche Volkssage" mit Livemusik im Forum Gestaltung
Dunkle Bilder, starke Kontraste und eine Geschichte zwischen Verführung und Erkenntnis prägen "Faust – eine deutsche Volkssage", den Stummfilmklassiker von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1926. Der Film zählt zu den zentralen Werken des deutschen Expressionismus und entwickelt seine Wirkung aus einer präzisen Bildsprache, monumentalen Kulissen und damals neuartigen filmischen Effekten. Licht, Schatten und Bewegung formen eine visuelle Erzählweise, die den Faust-Stoff neu deutet und das frühe Kino nachhaltig beeinflusst.
Am Sonnabend, dem 24.01.26, läuft der Film um 19.30 Uhr im Forum Gestaltung in der Brandenburger Straße 10 mit Live-Musik-Begleitung. Izabela Kaldunska an der Violine und Tobias Rank am Piano greifen die Dramaturgie der Bilder auf und gestalten eine zeitgenössische musikalische Interpretation. Der Abend steht im Kontext von Neuigkeiten von Gestern und knüpft an die Deutsche Theaterausstellung 1927 in Magdeburg an, die neue Bühnenformen, Raumkonzepte und das Zusammenspiel von Theater, Musik und Film in den Mittelpunkt rückte.
Murnaus "Faust" entstand im kulturellen Umfeld der Weimarer Republik, in dem genau diese künstlerischen Suchbewegungen verhandelt wurden. Der Film macht diese historischen Impulse heute wieder erfahrbar und verbindet frühe Filmgeschichte mit lebendiger Aufführungspraxis.
Die Koffer voll von Sehnsucht im Magdeburger Insel Theater
Im Insel Theater in der Zollstraße 19 nimmt Anne Struve ab diesem Donnerstag in acht Vorstellungen von „Die Koffer voll von Sehnsucht“ das Publikum mit in die Lebenswelt Mascha Kalékos. Sie rückt eine Biografie ins Zentrum, die von Bewegungen zwischen Kontinenten und Zeiten geprägt ist.
Den Rahmen bildet ein Abend, der die Dichterin in einem Zürcher Zimmer des Jahres 1975 verortet. Dort schweifen ihre Gedanken über Jahrzehnte zurück, zu frühen Jahren im Berlin der 20er und 30er, zu Phasen in New York nach dem Krieg und zu Etappen in Jerusalem, bevor der Blick erneut nach Europa führt. Anne Struve nutzt ausschließlich Kalékos Worte: Gedichte, Brieffragmente und persönliche Notizen aus dem Nachlass bilden das Gerüst. Diese Texte zeigen Entwicklungen, Richtungswechsel, Brüche und Wege des Weitergehens, die Mascha Kaléko für sich formulierte.
Das Schauspiel legt ihre Arbeitsprozesse offen, zeigt erste Ideen und die Umsetzung bis hin zur fertigen Form. Die Struktur der Szenen folgt dem Wechsel zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen ruhigen Momenten und gedanklichen Sprüngen. Das Publikum begleitet die Erzählerin durch ein Jahrhundert, das von politischen Spannungen, Aufbrüchen und Verlusten geprägt ist.
"Die Koffer voll von Sehnsucht" beginnt vom 22. bis 24. Januar um 20 Uhr im Insel Theater in der Zollstraße 19. 18-Uhr-Vorstellungen stehen für den 18. und 25. Januar im Spielplan.
Ronald M. Schernikaus „Kleinstadtnovelle“ im Schauspielhaus des Theaters Magdeburg
Ronald M. Schernikaus „Kleinstadtnovelle“ wird am 24.1. um 19.30 Uhr im Schauspielhaus des Theaters Magdeburg in der Otto-von-Guericke-Straße 64 gezeigt.
Mit nur 19 Jahren schrieb Schernikau diesen Text, der zugleich Anklage und Selbstbehauptung ist. Er richtet sich gegen Zwänge und Widersprüche einer Gesellschaft, die auf Anpassung und Stillstand zielt. Zwischen Schulalltag, moralischer Doppeldeutigkeit und der Suche nach Identität entsteht ein literarisches Porträt jugendlicher Rebellion. Schernikaus Sprache ist direkt und poetisch, analytisch und empfindsam zugleich. Sie entlarvt gesellschaftliche Strukturen, in denen Freiheitsdrang auf Konvention trifft. Die Inszenierung lädt dazu ein, den Autor als frühen politischen Denker wiederzuentdecken, dessen Werk auch 45 Jahre nach seiner Entstehung seine Schärfe nicht verloren hat.
Auch interessant: Tickets zu dieser und weiteren Vorstellungen gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.
Die Produktion richtet sich an Zuschauer ab 14 Jahren. Weitere Vorstellungen sind am 30. Oktober und 23. November jeweils um 19.30 Uhr vorgesehen.
"Alter Ego" mit Thomas Müller in der Magdeburger Zwickmühle
Thomas Müller bewegt sich in seinem Kabarett-Solo "Alter Ego" durch ein Feld aus Stimmen, Fragen und Rollen, die er zu einem dialogischen Spiel bündelt. Er greift Szenen aus dem Alltag auf, in dem Jugendliche mit einem „Ey Alter!“ beginnen und sich damit scheinbar in einer bunten Republik verorten, die an Udo Lindenberg erinnert. Zugleich fragt er, ob sich historische Figuren wie Friedrich der Große mit heutigen Debatten verknüpfen lassen und warum bestimmte Sätze in einer anderen Rolle leichter über die Lippen gehen.
Müller richtet den Blick auf europäische Bezüge, wenn ein deutscher Künstler Wahl-Franzose wird und ein beliebter Geiger aus den Niederlanden stammt. Er untersucht Momente, in denen politische Entwicklungen Menschen aus der Fassung bringen und Selbstbilder zu kippen scheinen. Aus diesen Impulsen formt er ein Geflecht miteinander sprechender Persönlichkeiten, die er auf der Bühne befragt. Bekannt aus gemeinsamen Programmen mit Hans-Günther Pölitz zeigt er hier seine Figuren in einem eigenen Rahmen und entwickelt die unterschiedlichen Alter Egos weiter.
Vorstellungen beginnen um 20 Uhr am 23. und 24. Januar und am 22. April und um 15 Uhr am 4. Februar.
Bordstein spielen im Magdeburger Blue Note
Handgemachter Rock prägt den Auftritt der Band Bordstein, die seit vier Jahrzehnten auf kleinen und größeren Bühnen unterwegs ist. Die Formation aus der Altmark greift Songs aus rund 50 Jahren Rockgeschichte auf und stellt Titel ins Zentrum, die jenseits häufiger Wiederholungen liegen. Am Sonnabend, dem 24. Januar 2026, beginnt ein Konzert um 19 Uhr im Blue Note am Lessingplatz. Einlass ist ab 18.30 Uhr.
Zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und Gesang bilden das klangliche Fundament, ergänzt durch Mundharmonika. Das Programm reicht von Stücken von ZZ Top, Iggy Pop und den Doors über David Bowie, John Mellencamp und John Hiatt bis zu Rio Reiser und Pearl Jam. Auf der Bühne stehen Olaf Wusowski am Bass, Max Zimmermann am Schlagzeug, Manuel Faulbaum und Andreas Döpelheuer an den Gitarren sowie Karsten Döpelheuer an Gesang, Gitarre und Harp. Die Band verbindet bekannte Songstrukturen mit eigener Spielweise und führt durch verschiedene Phasen der Rockmusik, ohne sich auf ein einzelnes Jahrzehnt festzulegen.
"Großer Stunk" im Literaturhaus Magdeburg
Große Gefühle entstehen oft aus kleinen Unterschieden, genau davon erzählt das Bilderbuch "Großer Stunk". Der Autor und Illustrator Christian Duda stellt die Geschichte persönlich vor und liest daraus für Kinder ab fünf Jahren. Am Sonnabend, dem 24. Januar 2026, beginnt die Lesung um 15 Uhr im Literaturhaus Magdeburg in der Thiemstraße 7.
Das Buch greift Themen wie Ausgrenzung, Zusammenleben und emotionale Konflikte auf und übersetzt sie in eine Bild- und Erzählsprache, die junge Zuhörerinnen und Zuhörer ebenso anspricht wie Erwachsene. Während der Veranstaltung verbindet Christian Duda das Vorlesen mit Gesprächen über Situationen, in denen Streit entsteht, und über Möglichkeiten, Spannungen wieder aufzulösen. Kinder und Begleitpersonen hören gemeinsam zu, tauschen Gedanken aus und setzen sich mit den Figuren und ihren Erlebnissen auseinander.
Queerer Stolpersteinspaziergang durch Magdeburg
Erinnerung im öffentlichen Raum verbindet dieser queere Stolpersteinspaziergang mit Bewegung durch die Stadt. Am Sonnabend, dem 24. Januar 2026, setzt der Rundgang um 14 Uhr am Breiten Weg 20 an und endet gegen 16.30 Uhr. Der CSD Magdeburg organisiert die Aktion zum Gedenken unter anderem an Benno Meyer, Paul Juhe, Fritz Arnold Kruse und Paul Klotz, die im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden, weil sie Männer liebten. Entlang der Route reinigen die Teilnehmenden Stolpersteine, lesen biografische Informationen vor, halten inne und legen regenbogenfarbene Rosen an den Gedenkorten nieder. Auch eine Schweigeminute gehört zum Ablauf.
Die Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig markieren europaweit letzte bekannte Wohnorte von Verfolgten des NS-Regimes und binden individuelles Gedenken in den Alltag ein.
Ausstellung: „Die Kinder vom Bullenhuser Damm – Morgen darf nicht gestern sein“
Derzeit zeigt die Stadtbibliothek Magdeburg in Kooperation mit dem Literaturhaus Magdeburg die Wanderausstellung „Die Kinder vom Bullenhuser Damm – Morgen darf nicht gestern sein“ in der Zentralbibliothek am Breiten Weg 109.
Die Ausstellung der Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm erinnert an ein lange verdrängtes NS-Verbrechen: 20 jüdische Kinder, aus dem KZ Auschwitz in das KZ Neuengamme deportiert, wurden Opfer medizinischer Experimente und ermordet. Ihre Namen und Lebensgeschichten gerieten nach dem Krieg nahezu in Vergessenheit.
Erst durch die Recherchen des Journalisten Günther Schwarberg konnten in den 1970er Jahren Angehörige der Kinder ausfindig gemacht werden. In den folgenden Jahrzehnten entstand eine lebendige Erinnerungskultur: eine Gedenkstätte in Hamburg, nach den Kindern benannte Straßen sowie vielfältige Bildungsprojekte, mit denen sich Schulklassen bis heute auseinandersetzen.
Nachtflohmarkt der Messe Magdeburg
Zwischen Alltagsgegenständen und seltenen Fundstücken entfaltet sich am Nachtflohmarkt ein urbaner Mikrokosmos des Suchens und Handelns. Auf dem Gelände der Messe Magdeburg reihen sich am Sonnabend, dem 24.01.26, mehr als 270 Händlerstände aneinander und erstrecken sich über eine Länge von mehr als einem Kilometer.
Von 15 bis 23 Uhr prägen Gespräche, Preisverhandlungen und das gezielte Durchforsten der Auslagen das Geschehen. Das Angebot reicht von Büchern, Grafiken und Schallplatten über Möbel, Textilien und Kinderkleidung bis hin zu Spielzeug, Sammlerstücken und Haushaltswaren.
Zed Mitchell Band im Magdeburger Machwerk
Gitarrenklang steht an diesem Abend im Mittelpunkt, wenn die Zed Mitchell Band mit eigenem Repertoire auftritt. Der Gitarrist, Sänger und Komponist Zed Mitchell prägt den Sound mit einem Spiel, das Blues, Rock und jazzige Elemente verbindet und jeder Saite eine individuelle Färbung gibt.
Der aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende Musiker arbeitete als Studio- und Livemusiker mit internationalen Künstlern wie Tina Turner, Phil Collins, Pink Floyd, Eros Ramazzotti, Natalie Cole, Udo Lindenberg und Leslie Mandoki zusammen und begleitete Tourneen unter anderem von Deep Purple, Joe Cocker, Santana und B.B. King. Seit 2007 steht er mit eigener Band in Deutschland, der Schweiz und in Österreich auf der Bühne und präsentiert ausschließlich eigene Songs.
Am Sonnabend, dem 24.01.2026, beginnt ein Konzert um 20 Uhr im mach|werk, Breiter Weg 114a. An der Seite von Zed Mitchell spielen sein Sohn Todor an Gitarre und Gesang, Servet Isik am Bass sowie Dennis Schendzielorz am Schlagzeug. Die Formation verbindet instrumentale Passagen mit Gesang und greift dabei auf ein breites stilistisches Spektrum zwischen Blues und Rock zurück.
Ausverkauft in Magdeburg
Zum Redaktionsschluss gab es keine Karten mehr für den Satirischen Jahresrückblick im "...nach Hengstmanns" im Breiten Weg 37 um 19.30 Uhr und für "Maschine - Lieder mit klassischen Saiten und Streichquintett" im 20 Uhr in der Johanniskirche. Auch gab es keine Karten mehr für "Ewig jung" um 20 Uhr im Theater in der Grünen Zitadelle im Breiten Weg 8a.
Gegebenenfalls gibt es an der Tages- oder Abendkasse noch zurückgegebene Tickets.