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28. Januar 2026 Ausgehen in Magdeburg - Tipps für Veranstaltungen und Freizeit für Mittwoch

Humor, Fotografie, offene Bühne, Kunst und mehr - dies sind Themen am Mittwoch, 28.1.2026, in Magdeburg.

Von Martin Rieß Aktualisiert: 21.01.2026, 21:28
Hans-Günther Pölitz (l.) und Thomas Müller, hier als der Alte Fritz, im neuen Programm der Magdeburger Zwickmühle. 
Hans-Günther Pölitz (l.) und Thomas Müller, hier als der Alte Fritz, im neuen Programm der Magdeburger Zwickmühle.  Foto: Andreas Lander

Magdeburg - Auch für Mittwoch, den 28. Januar 2026, hält Magdeburg ein Programm bereit. Die Volksstimme hat auf dieser Seite einige Tipps zusammengetragen.

Was ist (sonst noch) los in Magdeburg?

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„Lasst uns in Frieden“ in der Magdeburger Zwickmühle

Die satirische Fürbitte „Lasst uns in Frieden“ stammt aus der Feder der Autoren Olaf Kirmis, Thomas Müller, Hans-Günther Pölitz und Wolfgang Schaller und ist eine Produktion der Magdeburger Zwickmühle. Unter der Regie von Matthias Schwarzmüller stehen Thomas Müller und Hans-Günther Pölitz auf der Bühne und widmen sich mit den Mitteln des politischen Kabaretts den aktuellen Brüchen und Widersprüchen der Gegenwart. Ausgangspunkt ist die Frage, ob Konflikte zwangsläufig in Eskalation und Gewalt münden müssen oder ob Frieden noch eine denk- und sagbare Alternative ist. Dabei nimmt das Stück Bezug auf den zunehmend engen Rahmen öffentlicher Debatten und thematisiert die Grenzen des Sagbaren ebenso wie die Bedeutung der Kunstfreiheit.

In lose verbundenen Szenen werden politische und gesellschaftliche Fragen aufgegriffen, die viele Menschen derzeit umtreiben: die veränderte Wahrnehmung von Ost und West, der Umgang mit Krieg und Bedrohung, begriffliche Verschiebungen zwischen Verteidigungsfähigkeit und Kriegstüchtigkeit sowie die Interessenlagen hinter andauernden Konflikten. In der Tradition des literarisch-politischen Kabaretts, das auch an Stimmen wie Kurt Tucholsky erinnert, versuchen Müller und Pölitz, Ordnung in ein zunehmend unübersichtliches Weltgeschehen zu bringen, ohne einfache Antworten zu liefern.

Die Vorstellungen finden jeweils um 20 Uhr am 28. Januar sowie am 5., 14., 21. und 25. Februar in der Zwickmühle in der Leiterstraße 2a statt.

"90 Gesichter der Kunst" im Magdeburger Gesellschaftshaus

Fotografische Porträts öffnen den Blick auf künstlerische Arbeit, persönliche Geschichten und die Vielfalt einer städtischen Szene. Unter dem Titel "90 Gesichter der Kunst" präsentiert der Fotograf Holger Dülken eine Ausstellung mit Aufnahmen aus der Magdeburger Kunstlandschaft. Am Mittwoch, dem 28.01.2026, um 19.00 Uhr beginnt die Vernissage im Gesellschaftshaus Magdeburg in der Schönebecker Straße 129.

Über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren traf Dülken Künstlerinnen und Künstler in seinem Studio, führte Gespräche und setzte ihre individuellen Ausdrucksformen fotografisch um. Die Ausstellung versammelt 90 Porträts und spiegelt unterschiedliche Arbeitsweisen, Biografien und Perspektiven wider. Musikalische Beiträge von Frank Schöpke am Saxophon, Martin Müller, Marius Moritz am Klavier sowie die Moderation durch Lars Johansen begleiten den Abend. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Regina-Dolores Stieler-Hinz, Bürgermeisterin und Kulturbeigeordnete der Landeshauptstadt Magdeburg. Vom 28.01. bis zum 12.04.2026 öffnet die Präsentation jeweils zu den Veranstaltungen im Gesellschaftshaus.

Offene Bühne im Magdeburger Nachdenker

All zwei Wochen gibt es bei im Nachdenker in Nachbarschaft des Olvenstedter Platzes eine „Open Mic Night“ – eine Nacht des offenen Mikrofons. Aktueller Termin ist der 28. Januar.

„Unsere Bühne steht jedem offen“, heißt es in einer Ankündigung zu dem Abend. Gefragt seien auf der Kleinkunstbühne beispielsweise Musik, Poetry-Slam und Comedy, so die Organisatoren. Die Kunstkneipe Nachdenker hat ihren Sitz in der Olvenstedter Straße 43. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr.

„Magdeburg dafür! Rückblick auf die Interkulturellen Wochen 2025“ im Magdeburger Einewelthaus

Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt zeigt die Ausstellung „Magdeburg dafür! Rückblick auf die Interkulturellen Wochen 2025“. Die Schau bietet einen Überblick über die Interkulturellen Wochen des vergangenen Jahres und dokumentiert das Engagement von Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen für ein offenes und solidarisches Zusammenleben in Magdeburg. Fotos, Projekte und Materialien erinnern an Aktionen, Begegnungsformate und Veranstaltungen, die 2025 in der Stadt stattfanden.

Gleichzeitig richtet die Ausstellung den Blick nach vorn: Während der Eröffnung wird ein erster Einblick in die Planungen für die Interkulturellen Wochen 2026 gegeben. Die Veranstalter:innen wollen Austausch ermöglichen und Interessierte miteinander vernetzen.

Ort der Veranstaltung ist das Einewelthaus Magdeburg, Schellingstraße 3–4. Die Ausstellung ist bis zum 28. Februar 2026 im Saal des Hauses zu sehen. Eine Anmeldung unter https://eveeno.com/Ausstellung_Magdeburg_dafuer zur Teilnahme ist erwünscht.

„Natur im Fokus – 150 Jahre Sammeln und Erleben“ - Vernissage im Museum für Naturkunde Magdeburg

Das Museum für Naturkunde zeit derzeit die Jubiläumsausstellung „Natur im Fokus – 150 Jahre Sammeln und Erleben“. Mit dieser Vernissage feiert das älteste Museum Magdeburgs seine Gründung im Jahr 1875, als engagierte Bürger ihre naturwissenschaftlichen Sammlungen dem Naturwissenschaftlichen Verein übergaben und damit den Grundstein für das heutige Haus legten.

Die Ausstellung zeigt die Vielfalt der Bestände – von Tier-, Pilz- und Pflanzenpräparaten über Mineralien und Gesteine bis hin zu historischen Schriften. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Museen heute mit jahrhundertealten Sammlungen umgehen, wie sie bewahrt, erforscht und digital zugänglich gemacht werden. Zugleich richtet die Schau den Blick in die Zukunft: Sie zeigt, welche Bedeutung das Sammeln und Bewahren im digitalen Zeitalter erhält und wie das Engagement der Magdeburger Bürgerschaft diese Tradition weiterträgt. Die Ausstellung läuft bis zum 31. Mai 2026.

„Seltenland – Philipp Wewerka und Gäste“ im Magdeburger Forum Gestaltung

Im Magdeburger Forum Gestaltung ist eine Ausstellung zu Philipp Wewerka anlässlich seines 60. Geburtstags zu sehen. „Seltenland – Philipp Wewerka und Gäste“ zeigt Werke des Malers und Zeichners in der Ausstellungshalle.

Im Zentrum stehen Zeichnungen und Blätter, die Wewerkas Sehnsucht nach Aufbruch und Entgrenzung thematisieren. Züge, Flugzeuge, Raketen, Unterseeboote und andere Fahrzeuge fungieren als Spiegel innerer Welten.

Aus über 800 Arbeiten wählte das Wewerka Archiv eine repräsentative Auswahl. Die meist kleinformatigen Blätter sind beidseitig mit Blei- und Buntstift gestaltet, seriell angelegt und detailreich. Philipp Wewerka wurde 1965 in St. Louis, Missouri geboren, wuchs in Berlin und Weißenseifen auf und entwickelte eine eigenständige zeichnerische Handschrift. Seine Arbeiten waren unter anderem im Georg Kolbe Museum, im Künstlerhof Roofensee und im Kölner Diözesanmuseum Kolumba zu sehen. Wewerka war an zahlreichen Projekten des Vereins „akku – Autismus, Kunst und Kultur“ beteiligt.

Neben Wewerka zeigen vier zeitgenössische Künstler ihre Arbeiten. Ulrike Damm präsentiert eine raumgreifende Textinstallation zu ihrem Roman Die Poesie des Buchhalters. Karita Guzik steuert Gedichte bei, die sich einer festen Lesart entziehen. Igor Levit interpretiert in einer Videoinstallation Saties repetitive Komposition und verknüpft sie mit Wewerkas Arbeiten, während Stefan Ringelschwandtner mit dem Film Sunday Gaze eine Schule des Hinsehens eröffnet.

"Seltenland – Philipp Wewerka und Gäste" wird im Forum Gestaltung in der Brandenburger Straße 9a gezeigt. Die Schau läuft bis zum 8. Februar und ist mittwochs bis sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung zugänglich.

Kurzführung im Kunstmuseum Magdeburg

Für den kleinen Kunsthunger zwischendurch bietet das Kunstmuseum Magdeburg in der Regierungsstraße 4 bis 6 regelmäßig am Mittwoch halbstündige Führungen um 12.30 Uhr an.

Im Rahmen der Kunstpause werden einzelne Werke aus der Dauerausstellung oder aus einer Sonderausstellung dann von Kunstexperten erläutert.

Besuch in den Magdeburger Gruson-Gewächshäusern

Die Magdeburger Gruson-Gewächshäuser, gelegen in der Schönebecker Straße 129b, sind eine der bedeutendsten botanischen Einrichtungen der Region. Die Anlage wurde 1896 eröffnet und basiert auf der umfangreichen Pflanzensammlung des Magdeburger Industriellen Hermann Gruson, der im 19. Jahrhundert ein leidenschaftlicher Pflanzenliebhaber war.

Heute beherbergen die Gewächshäuser über 4.000 Pflanzenarten, die in zehn thematisch gestalteten Schauhäusern präsentiert werden. Die Gruson-Gewächshäuser sind von Dienstag bis Sonntag sowie feiertags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Monique Dannehl: „Zwischen Druck und Dialog – wie Spaltungen entstehen und überwunden werden können“ im Machwerk

Gesellschaftliche Spannungen, politische Polarisierung und der Umgang mit wachsendem Druck bilden den thematischen Rahmen einer Gesprächs- und Diskussionsrunde am Mittwoch, dem 28.01.2026, um 18.30 Uhr im  mach|werk am Breiten Weg 114a.  Dann widmet sich Monique Dannehl der Frage, wie Spaltungen entstehen und welche Wege zu ihrer Überwindung beitragen können. in den Fokus des Austauschs.

Ausgangspunkt der Diskussion bilden aktuelle Studien, die auf ein schwindendes Vertrauen in demokratische Strukturen und eine psychisch belastete Gesellschaft verweisen. Psychologische Mechanismen, soziale Isolation und das Gefühl von Ohnmacht verstärken diese Entwicklungen und prägen politische wie private Debatten. Dannehl ordnet diese Prozesse ein und richtet den Blick auf Dialog, Empathie und Selbstwirksamkeit als Gegenpole zu Vereinfachung und Rückzug.

Ausverkauft in Magdeburg

Ausverkauft war zum Redaktionsschluss die "Schachnovelle" um 19.30 Uhr im Schauspielhaus des Theaters Magdeburg in der Otto-von-Guericke-Straße 64 und das Konzert von Dirk Zöllner und Manuel Schmid um 20 Uhr im Theater in der Grünen Zitadelle im Breiten Weg 8a.

Gegebenenfalls gibt es an der Abendkasse noch Resttickets.