12. Januar 2026 Ausgehen in Magdeburg: Veranstaltungen und Events am Montag
Lichterwelt und Swing, Literatur sowie Geschichte - dies bietet der Veranstaltungskalender in Magdeburg für Montag, 12.1.2026.

Magdeburg - Magdeburg bietet auch am Montag, dem 12. Januar 2026, ein Programm, das die Volksstimme auf dieser Seite zusammengestellt hat.
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Lichterwelt in der Magdeburger Innenstadt
Wer dieser Tage Magdeburg besucht, kann auch weiterhin die Lichterwelt besuchen. Der Eintritt ist wie in jedem Jahr frei. Während die großen Skulpturen auch tagsüber leuchten, werden weitere Elemente entlang den Straßen mit Beginn der Dunkelheit zugeschaltet.
Mit mehr als einer Million LED-Leuchten präsentiert sich Magdeburg dank der Lichterwelt mit der umfangreichsten Weihnachts- und Winterbeleuchtung in Mitteldeutschland. Auf dem Alten Markt sind großformatige Lichtprojektionen mit Motiven Magdeburger Persönlichkeiten an den Fassaden zu sehen. Am Ulrichplatz ergänzt ein beleuchteter Brunnen die Szenerie, begleitet von Musik des Komponisten Georg Philipp Telemann.
Ein markanter Blickfang befindet sich auf dem Willy-Brandt-Platz: Dort setzt ein überdimensionaler, beleuchteter „Magdeburg“-Schriftzug einen modernen Akzent. Auch der Domplatz ist vollständig in das Lichtkonzept eingebunden. Vor der Kulisse des Doms sorgen unter anderem ein großflächiges Halbkugel-Lichtelement, eine Weihnachtskrippe, illuminierte Figuren sowie wechselnde Lichtspiele für winterliche Akzente. Die Installationen sind so angeordnet, dass sie den Platz strukturieren, ohne die historische Architektur zu überlagern.
Die Lichterwelt ist bis zum 2. Februar zu sehen. Der Eintritt ist frei. Zum Preis von 11, ermäßigt 8 Euro startet täglich um 17 Uhr am Reiter vor Galeria Karstadt ein Stadtrundgang durch die fulminante Lichterwelt und entführt die Teilnehmer entlang historischer Mauern auf eine Zeitreise durch Magdeburgs bewegende Geschichte.
Swing im Magdeburger Moritzhof
Immer wieder montags trifft sich die Magdeburger Swing-Community zum gemeinsamen Tanzvergnügen – diesmal in der Kulturscheune im Moritzhof. Nächster Termin ist am 12.1. im Moritzhof am Moritzplatz 1.
Ab 19.30 Uhr beginnt ein Taster- bzw. Schnupperkurs für alle Neugierigen und für jene, die ihre Kenntnisse auffrischen möchten. Vermittelt werden die Grundschritte sowie erste, leicht zugängliche Figuren. Im Anschluss, ab 20.15/20.30 Uhr, geht der Abend nahtlos in freies Training und Social Dance über. Dann gehört die Tanzfläche ganz dem Austausch, der Musik und der Freude an der Bewegung.
Die Veranstaltung findet auf Spendenbasis statt. Es gelten die regeln des Vereins Swing39 als Organisator.
Literaturhaus Magdeburg mit regionaler Literatur
Das Literaturhaus Magdeburg in der Thiemstraße 7 ist stolz darauf, eine Sammlung zu unterhalten, die eine Fülle von Ressourcen für Literaturinteressierte und Forscher bereithält. "Diese Schätze sind ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung und Verbreitung des literarischen Erbes unserer Region", heißt es seitens der Einrichtung. Die Sammlung umfasst derzeit rund 20 Nachlässe und Teilnachlässe von Autorinnen und Autoren wie Nomi Rubel, Brigitte Reimann, Jutta Balk, Walter Basan, Heinz Glade, Birgit Herkula, Siegfried Maaß oder Manfred Köppe.
Die Sammlung des Literaturhauses Magdeburg enthält Manuskripte, Briefe, persönliche Dokumente und Fotografien, die Einblick in Leben und Werk der Schriftsteller geben. Ein besonderer Bestandteil der Sammlung ist das Erich-Weinert-Archiv. Neben Fotos, Zeichnungen und Briefen ist dort auch das originale Arbeitszimmer des Magdeburger Dichters mit historischem Mobiliar und persönlichem Inventar zu sehen. Damit bietet das Archiv eine einzigartige Möglichkeit, das Schaffen Erich Weinerts aus nächster Nähe zu erleben. Ergänzt wird das Archiv durch eine Präsenzbibliothek mit etwa 1.500 Titeln.
Dazu zählen Werke regionaler Autoren, Literatur über die Kulturgeschichte Sachsen-Anhalts, Anthologien, Biografien sowie Bücher, in denen Magdeburg selbst zum literarischen Schauplatz wird. Darüber hinaus verfügt die Bibliothek über Zeitschriften und umfangreiche Sammlungen und Pressematerial, aber auch über Fotos von Autoren aus Magdeburg und dem Umland.
„An der Grenze erschossen“ im Stasi-Unterlagen-Archiv Magdeburg
Bis 24. April 2026 ist im Stasi-Unterlagen-Archiv Magdeburg in der Georg-Kaiser-Straße 7 die Ausstellung „An der Grenze erschossen“ zu sehen. Geöffnet ist sie montags bis freitags jeweils von 8 bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei.
Mehr als vier Jahrzehnte teilten der „Eiserne Vorhang“ und das innerdeutsche Grenzregime Europa und Deutschland. Für viele Menschen, die versuchten, diese Grenze von Ost nach West zu überwinden, wurde sie zu einem lebensgefährlichen Ort. Allein an der 342 Kilometer langen Grenze des heutigen Landes Sachsen-Anhalt zu Niedersachsen kamen bis 1989 75 Frauen und Männer ums Leben. Weitere 31 Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen-Anhalt starben an der Berliner Mauer oder an Grenzanlagen in anderen europäischen Staaten.
Die Ausstellung, konzipiert vom Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, erinnert an diese Todesopfer. Auf zehn Ausstellungstafeln wird der Aufbau und die Funktionsweise des DDR-Grenzregimes an verschiedenen Orten in Sachsen-Anhalt nachvollzogen. Zugleich richtet der Rundgang den Blick auf die heutige Erinnerungskultur und den gesellschaftlichen Umgang mit diesem Kapitel deutscher Geschichte.
Ergänzt wird die Präsentation durch weitere Quellen und Dokumente aus dem Magdeburger Stasi-Unterlagen-Archiv, die den historischen Kontext vertiefen und individuelle Schicksale greifbar machen.
Elfi Nitze zeigt Malerei in der Magdeburger Flurgalerie Eisenbart
In der Flurgalerie Eisenbart im Doctor-Eisenbart-Ring 2 zeigt Elfi Nitze 5 Arbeiten aus Malerei, Collage- und Objektkunst. Die Künstlerin aus Schönebeck studierte an der Universität Belas Artes de São Paulo und arbeitet seit ihrer Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2018 freischaffend. Die Ausstellung Zerlegt und im Fluss eröffnet Einblicke in ein Werk, das zwischen figurativen und abstrakten Formen oszilliert und sich von Farbverläufen, gefundenen Materialien, Fragen der Weiblichkeit und alltäglichen Beobachtungen leiten lässt. Nitze beschreibt ihre Arbeitsweise als intuitiven Prozess, der Wandel, Dekonstruktion und Neuerzeugung verbindet. Die Arbeiten verstehen sich als Momentaufnahmen eines beständigen Fließens, in dem organische Formen entstehen und wieder aufbrechen.
Die Schau ist bis zum 19. Februar 2026 zu sehen; die Galerie öffnet werktags von 8 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 10 bis 16 Uhr.
Rundgänge in Magdeburg
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Magdeburg ist eine grüne Stadt. Auch wenn in den vergangenen Jahren zahlreiche Bäume wegen Trockenheit, Schädlingsbefall oder Bauvorhaben verloren gegangen sind, finden sich an vielen Stellen Kleingartenanlagen, Grünanlagen und Parks. In einer Serie stellt die Magdeburger Volksstimme Parks in Magdeburg vor.
Gerade im Herbst lohnt sich der Ausflug in die Parks angesichts der vielfältigen Veränderungen in der Natur.
Ausverkauft in Magdeburg
Keine Tickets gab es zum Redaktionsschluss mehr für "Teddy Brumm" um 9 und 10.30 Uhr im Puppentheater in der Warschauer Straße 25.
Gegebenenfalls sind an der Tageskasse noch Restkarten erhältlich.