30. Januar 2026 Ausgehen in Magdeburg - Tipps zu Events, Veranstaltungen und Freizeit am Freitag
Schlager, Electro, Gitarrensongs, Literatur und Kabarett gehören zu dem, was den Veranstaltungskalender in Magdeburg am Freitag, 30. Januar 2026, bereichert.

Magdeburg - Auch Freitag, der 30.1.2026, hält in Magdeburg vielfältige Termine im Veranstaltungskalender bereit. Die Volksstimme hat sie auf dieser Seite zusammengetragen.
Was ist (sonst noch) los in Magdeburg?
Für Ihre Planung: Die aktuelle Wettervorhersage für Magdeburg
Kräftig gefeiert wird in den Clubs der Stadt. Zu den Partys am Wochenende hat die Volksstimme eine eigene Seite zusammengestellt.
Michelle auf Abschiedstournee in Magdeburger Getec-Arena
Nach drei Jahrzehnten auf der Bühne sagt Michelle Abschied. Mit klarem Blick zurück auf eine außergewöhnliche Karriere kündigt die Grande Dame des deutschsprachigen Schlagers ihre letzte Konzertreise an. Unter dem Titel „Flutlicht – Die Tournee 2026“ wird sie ein letztes Mal durch Deutschland reisen – und ihren Fans jene Nähe, Emotion und Aufrichtigkeit schenken, die ihr Schaffen von Anfang an geprägt haben.
In ihrer finalen Show erklingen nicht nur unvergessene Klassiker wie „Idiot“, „Wer Liebe lebt“ oder „Nicht verdient“, sondern auch neue Songs wie „So oder so“ und „Falsch dich zu lieben“. Die Setlist ist sorgfältig komponiert – als musikalische Rückschau und als Dankeschön an ein Publikum, das sie über Jahrzehnte begleitet hat.
Bekannt für ihre eindrucksvollen Live-Shows, bleibt Michelle sich auch zum Abschied treu. Eine kraftvolle Inszenierung, atmosphärische Lichtbilder und eine energiegeladene Band bilden den Rahmen für einen Abend voller Emotionen. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme, ihrer charismatischen Präsenz und ihrer Authentizität hat sie sich in die Herzen von Millionen Fans gesungen. Diese letzte Tournee verspricht ein würdiger, berührender Abschluss zu werden – und markiert zugleich das Ende einer prägenden Ära des deutschsprachigen Schlagers.
Michelle tritt in Magdeburg am Freitag, 30.01.2026, auf. Das Konzert beginnt um 20 Uhr in der Getec-Arena in der Berliner Chaussee 32.
„Die Hölle auf Erden“ im Schauspielhaus des Theaters Magdeburg
Mit „Die Hölle auf Erden“ hat die österreichische Autorin Maria Lazar eine ebenso bissige wie hellsichtige Komödie geschrieben, die politische Analyse, Verwechslungsspiel und grotesken Humor miteinander verbindet. Lazar, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft ab 1933 im dänischen Exil lebte, konnte viele ihrer Texte nur teilweise oder gar nicht veröffentlichen. So blieb auch dieses Stück – erstaunlich aktuell in seiner Skepsis gegenüber Autoritäten und Erlösungsversprechen – fast 90 Jahre lang unentdeckt.
Nun erlebt das Werk seine deutsche Erstaufführung am Theater Magdeburg. Regie führt Julia Prechsl, die an der Theaterakademie August Everding bei Sebastian Baumgarten studierte und bereits an renommierten Häusern wie dem Residenztheater München sowie den Staatstheatern Kassel und Darmstadt inszenierte. Ihre Arbeit "Jagdszenen" wurde 2024 in die 10er-Auswahl des Nachtkritik-Theatertreffens aufgenommen. Für zusätzliche visuelle Prägnanz sorgt das Kostümbild von Luisa Wandschneider, das im selben Jahr mit dem Deutschen Theaterpreis "Der Faust" ausgezeichnet wurde.
„Die Hölle auf Erden“ ist eine kluge Komödie für Zuschauer:innen ab 12 Jahren, die mit Leichtigkeit große Fragen stellt: Wer trägt Verantwortung in Zeiten der Krise? Und was bleibt vom Glauben an höhere Mächte, wenn die Welt aus den Fugen gerät?
Vorstellungen sind jeweils um 19.30 Uhr am 30. Januar, 28. Februar und 22. März. Am 30. Januar gibt es bereits ab 19 Uhr im Rahmen eines Einblicks zusätzliche Erläuterungen zur Inszenierung. Ort des Geschehens ist das Schauspielhaus des Theaters Magdeburg, Otto-von-Guericke-Straße 64.
"Petch Mode" mit Tribut an "Depeche Mode" in der Magdeburger Factory
Wenn Synthesizer pulsieren und dunkle Sehnsucht den Raum erfüllt, ist Depeche Mode nie weit – auch dann nicht, wenn die Band selbst nicht auf der Bühne steht. Mit „The Petch Mode Experience“ bringt "Petch Mode", einer der weltweit renommiertesten Depeche-Mode-Tribute-Acts, die Essenz der britischen Ausnahmeband nach Magdeburg – intensiv, detailverliebt und mitreißend.
Die Live-Show ist weit mehr als ein nostalgischer Rückblick. "Petch Mode" verbinden den zeitlosen Sound von Depeche Mode mit moderner Produktion, starken Visuals und einer Bühnenästhetik, die sich spürbar an legendären Tourneen wie "Devotional", "Exciter" und "Touring the Angel" orientiert. Mehr als zwei Stunden Musik erwarten das Publikum: von unsterblichen Klassikern wie „Enjoy the Silence“ und „Personal Jesus“ bis hin zu selten gespielten B-Sides und Kultsongs für echte Fans.
Gerade diese Mischung aus großer Geste und tiefem Kennerblick macht den Abend so besonders. Petch Mode kopieren nicht – sie interpretieren, verdichten und laden die Songs neu auf, ohne ihren emotionalen Kern zu verlieren. Das Ergebnis ist eine Performance, die gleichermaßen nostalgisch wie zeitgemäß wirkt.
"Petch Mode" starten ihre Show "An Evening With Depeche Mode Music" am Freitag, 30.01.2026, um 19 Uhr. Spielort ist die Factory, Sandbreite 2.
"Traveler on Guitar" mit Stephan Bormann im Magdeburger Forum Gestaltung
Stephan Bormann ist ein Reisender auf der Gitarre – musikalisch, stilistisch und klanglich. Unter dem Titel "Traveler on Guitar" präsentiert er am Donnerstag, den 30. Januar, um 19.30 Uhr im Forum Gestaltung in der Brandenburger Straße 10 ein Solokonzert, das die außergewöhnliche Bandbreite eines der vielseitigsten deutschen Gitarristen hör- und erlebbar macht.
Über mehr als zwanzig Jahre tourte Bormann erfolgreich mit dem Cristin Claas Trio, später mit dem Songland Trio, Hands On Strings und dem 10String Orchestra. Nach seinem vielbeachteten Solo-Debüt "Over The Years" ist er nun mit dem aktuellen Album Spaces live zu erleben. Die neuen Stücke sind eine gitarristische Reflexion der besonderen vergangenen Jahre und eröffnen weite musikalische Räume. Manche Kompositionen sind von unterschiedlichen Kulturräumen inspiriert, andere erweisen sich als intime Hommagen an langjährige Vorbilder wie Pat Metheny und Sting oder als berührende Widmungen an nahestehende Menschen.
In Stephan Bormanns Arrangements verbinden sich die Klangästhetik eines virtuosen Fingerstyle-Gitarristen mit dem offenen Ansatz eines Jazzmusikers, der jedem Stück durch Improvisation stets neue Frische verleiht. Die enorme Ausdrucksvielfalt des Instruments hat ihn dazu bewogen, neben klassischen Nylon- und Steel-String-Gitarren auch seltene Aliquot-, Bariton- und Oktav-Gitarren einzusetzen.
Lesung aus "Ellersegen" mit Tim Herden im Literaturhaus Magdeburg
Wenn die Saison auf Hiddensee endet und Ruhe über die Insel zieht, beginnt in Tim Herdens neuem Kriminalroman "Ellersegen" eine Geschichte, die diese Idylle jäh durchbricht. Schäfer Dirk Knöfel entdeckt im Sumpfgebiet Ellersegen im Norden der Insel einen verwesten menschlichen Kopf. Für die Inselpolizisten Ole Damp und Stefan Rieder, die sich eigentlich auf eine ruhige Nachsaison eingestellt hatten, wird der Fund zum Auftakt eines brisanten Falls. Bei dem Toten handelt es sich um Ulrich Ladbeck, den sogenannten Deichgrafen der Insel, der seit mehr als einem halben Jahr als vermisst galt. Schnell gerät seine Frau Birgit in den Fokus der Ermittlungen. Doch auch auf Hiddensee selbst hatte Ladbeck mit seinem umstrittenen Großprojekt für den Hafen von Vitte zahlreiche Gegner. Eine Sturmflut erschwert die Ermittlungen zusätzlich, und am Morgen danach wartet bereits das nächste Verbrechen: Ein weiteres Mordopfer wird am Strand gefunden.
Mit Ellersegen setzt Tim Herden seine erfolgreiche Inselkrimi-Reihe fort und verbindet erneut spannungsgeladene Handlung mit trockenem Humor und einer präzisen, glaubwürdigen Figurenzeichnung. Seine Romane überzeugen durch Atmosphäre, erzählerisches Tempo und einen genauen Blick auf menschliche Abgründe – und sind damit eine erfrischende Bereicherung der deutschsprachigen Krimilandschaft.
Am Freitag, den 30. Januar 2026, stellt Tim Herden seinen Roman im Rahmen einer Lesung mit anschließendem Gespräch im Literaturhaus Magdeburg vor. Beginn ist um 19 Uhr. Die Veranstaltung findet in der Thiemstraße 7 statt.
"Wir sind gegen dafür" in der Magdeburger Zwickmühle
Die Magdeburger Zwickmühle hat mit "Wir sind gegen dafür" ein politisch-satirisches Programm auf dem Spielplan, das mit Marion Bach und Heike Ronniger sowie wechselweise Christoph Deckbar oder Oliver Vogt agiert. Unter der Regie von Matthias Brenner und nach einem Buch von Frank Voigtmann und Robert Schmiedel richtet sich der Blick auf Widersprüche des gesellschaftlichen Alltags.
Die Produktion greift Fragen nach Demokratie, Kapitalismus und politischen Haltungen auf und verknüpft sie mit Beobachtungen aus Wirtschaft, Verkehr, Parteienlandschaft und Generationendebatten.
Auch kulturelle Bezüge wie Sieben Brücken von Karat erscheinen als Ausgangspunkt für Reflexionen über Gegenwart und Vergangenheit. In einer Ankündigung heißt es, dass das Kabarett keine einfachen Antworten liefert und dennoch ein neues Programm präsentiert.
Termine gibt es um 20 Uhr am 30.1. und am 6., 13., 20. und 26.2.
Waldhorn im Sinfoniekonzert der Magdeburgischen Philharmonie
Das fünfte Sinfoniekonzert der Theaterspielzeit stellt das Waldhorn in den Mittelpunkt und verbindet Werke aus mehreren Jahrhunderten Musikgeschichte. Der englische Hornist Ben Goldscheider, Solohornist im West-Eastern Divan Orchestra, gestaltet den Solopart und zeigt die klanglichen Möglichkeiten seines Instruments zwischen klassischem Repertoire und zeitgenössischer Musik. Am Donnerstag, dem 29.01.2026, und am Freitag, dem 30.01.2026, jeweils um 19.30 Uhr musiziert er gemeinsam mit der Magdeburgische Philharmonie im Opernhaus des Theater Magdeburg am Universitätsplatz 9.
Auch interessant: Tickets zu dieser und weiteren Vorstellungen gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.
Auf dem Programm stehen das Concerto in Es Dumbarton Oaks von Igor Strawinsky, das sich auf barocke Konzertformen bezieht, sowie das vierte Hornkonzert Es-Dur KV 495 von Wolfgang Amadeus Mozart. Ergänzt wird das Repertoire durch das Horn Concerto des britischen Komponisten Gavin Higgins, dessen Werk Goldscheider bereits uraufführte, und durch Night Ferry für Orchester von Anna Clyne, inspiriert von Franz Schubert. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Christian Øland.
Besuch im Magdeburger Technikmuseum
Das Technikmuseum Magdeburg präsentiert auf 2.000 Quadratmetern eine beeindruckende Sammlung zur Technik- und Industriegeschichte. Zahlreiche Maschinen bieten Einblicke in die Industrie, die Luft- und Raumfahrt sowie das traditionelle Handwerk. Dampfmaschinen, Transmissionsanlagen und historische landwirtschaftliche Geräte vermitteln eine Vorstellung davon, wie im 19. Jahrhundert gearbeitet und gelebt wurde. Historische Fahrzeuge, darunter auch Feuerwehrfahrzeuge, wecken Erinnerungen an die DDR-Zeit. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Geschichte der Drucktechnik und der Wasserversorgung, wodurch eine umfassende Sammlung der Industriekultur Magdeburgs und der Region entsteht.
Mit über 6.000 Objekten verfügt das Technikmuseum Magdeburg über die größte und umfangreichste technik-historische Sammlung in Sachsen-Anhalt. Die Dauerausstellung zeigt anhand von Originalen und Modellen die technische Entwicklung von 1847 bis in die 1980er Jahre.
Das Technikmuseum befindet sich in der Dodendorfer Straße 65. Geöffnet hat es dienstags bis sonntags sowie feiertags von 10 bis 17 Uhr.
"T.H. & The Boneshakerz" im Machwerk Magdeburg
Was passiert, wenn Southern Rock auf Blues, Retro-Grooves und kompromisslose Leidenschaft trifft, zeigt "T.H. & The Boneshakerz" am Freitag, den 30. Januar 2026, live im machwerk in Magdeburg. Beginn ist um 20 Uhr am Breiten Weg 114a.
Wie man den Sound der Band nennt, ist fast zweitrangig. Die einen hören Southern Rock, die anderen bluesigen Retro Rock. Frontmann Tim Husung bringt es selbst am liebsten auf den Punkt: echte, handgemachte Rockmusik mit Herz und Eiern. Genau diese Haltung prägt den unverwechselbaren Charakter der Band – roh, ehrlich und ohne doppelten Boden.
Bereits 2019 legte Husung mit dem Debütalbum Love, Soul, Rock ’n’ Roll ein starkes Ausrufezeichen. Das Album entstand vollständig in Eigenregie: geschrieben, eingespielt, produziert und aufgenommen von ihm selbst. Herausgekommen ist ein kraftvolles, leidenschaftliches Rockalbum, das deutlich von seinen Touren durch Kalifornien und Arizona geprägt ist. Diese Einflüsse spiegeln sich nicht nur im Sound, sondern auch in der Bildersprache wider. Das Rockmagazin Eclipsed brachte es treffend auf den Punkt und lobte, der Old-School-Charakter sei geschickt in die Neuzeit transportiert worden.
Ausverkauft in Magdeburg
Vergriffen waren zum Redaktionsschluss die Karten für "Das Nori sagt nein" um 9 und 10.30 Uhr sowie "Gefährliche Liebschaften" um 20 Uhr im Puppentheater Magdeburg in der Warschauer Straße 25.
Keine Tickets gab es mehr für "Nah dran" um 16 Uhr im Opernhaus am Universitätsplatz 9. Ausverkauft waren auch um 19.30 Uhr der "Satirische Jahresrückblick" im "... nach Hengstmanns" im Breiten Weg 37.
Auch für "True Crime Magic" im Theater in der Grünen Zitadelle im Breiten Weg 8a waren keine Karten mehr vorhanden.
Gegebenfalls sind an der Abendkasse noch Restkarten zu haben.